Karin Greiners Pflanzenlust-Blog

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Schwarze Nüsse

Schwarze WalnuesseAus der Oberpfalz ist aus dem 18. Jahrhundert überliefert, dass „eingemachte unzeitige welsche Nüsse“ ein hilfreiches Mittel gegen Magenerkrankungen seien. Ob das stimmt, wurde bislang nicht weiter erforscht. Eine absolute Delikatesse in der Winterzeit sind sie aber schon,

Garten: Vorweihnachtliches

ChristbaeumePflanze der Woche:
Fichten und Tannen
Bald ist Weihnachten, da kommen Nadelbäume ganz groß raus. Sie werden festlich geschmückt als Weihnachtsbaum. Aus alter Tradition holt man sich dazu eine Fichte ins Zimmer. Weil Fichten jedoch ein paar Nachteile haben, stehlen ihnen heutzutage die Tannen die Show. Die Fichte sticht, die Tanne nicht – so heißt eine alte Regel, noch dazu lässt die Fichte ihre runden und zugespitzen Nadelblätter ziemlich rasch fallen. Also greift man lieber zu Tannen, allen voran zur Nordmanntanne. Bei ihr sind die Nadeln flach, weich und biegsam und bleiben lange haften. Auch in der Wärme der geheizten Stube. Wo aber ein kühler Platz zur Verfügung steht, bleibt auch eine klassische Fichte lange Zeit grün – und ihr unschlagbarer Vorteil: Sie duftet!.

Bauernregel:
St. Lucia (13.12.) kürzt den Tag,
soviel sie ihn nur kürzen mag.

Walnussblätter-Tee für die innerliche Anwendung

WalnusslaubGetrunken hilft ein Tee aus Walnussblättern, Durchfall zu stoppen, Beschwerden im Magen, bei Gicht und rheumatische Schmerzen zu lindern. Laut Volksheilkunde wird ein Tee aber auch bei Kopfschmerzen, zur Blutreinigung und zur Ausschwemmung von Schwermetallen getrunken, ebenso zur allgemeinen Stärkung empfohlen und auch bei Problemen mit dem Lymphfluss eingesetzt.

Blätter von besonderer Kraft

Tee WalnussblaetterWunderbar kupferrot treiben sie im späten Frühjahr aus, die gefiederten Blätter der Walnuss. Sie erscheinen als letzte von allen heimischen Bäumen, entfalten sich zu stattlicher Größe und werden im Herbst schon vor allen anderen ohne Herbstfärbung abgeworfen.

Brainfood

WalnuesseBrain-Food, so nennt man neudeutsch Nahrung, die speziell dem Gehirn zugutekommt. Vor allem mehrfach ungesättigte Fettsäuren spielen dabei eine wesentliche Rolle, selbstverständlich auch Vitamine und Mineralien. In Walnüssen steckt eine ausgewogene Mischung davon, deshalb gelten sie als leistungssteigernd sowie konzentrationsfördernd. Nicht umsonst sind Walnüsse stets im Studentenfutter enthalten.

Gehaltvolle Nuss-Nahrung

Walnussbäume gehören forstwirtschaftlich zu den Edellaubbäumen, ihr dunkles Kernholz besticht durch eine besonders schöne Maserung. Im Obstbau legt man dagegen viel mehr Wert auf den Fruchtertrag, ein guter Baum im besten Alter kann bis zu 150 kg Ernte bringen. Walnüsse sind reif, wenn sich im Herbst die grüne, fleischige Außenschale öffnet und die Nüsse zu Boden fallen. Sie müssen sorgfältig gereinigt und getrocknet, luftig und trocken gelagert werden, dann bleiben sie schimmelfrei und monatelang haltbar. Ihr hoher Anteil an Fett (bis 60 %) macht sie zum wahren Powerfood, Vitamine und Mineralien steuern zum hohen Gesundheitswert der Nusskerne bei.

Harte Schale, heilsamer Kern

Walnuesse in verschiedneen Groessen und FormenSonntag, 30. November: der erste Advent! Ein Adventsteller oder Weihnachtsbäckerei ohne Nüsse? Kaum vorstellbar, und die dicke Walnuss gehört immer dazu. Plätzchen, Kuchen, Brot – überall gibt die Baumnuss (im Gegensatz zur Haselnuss, die an Sträuchern wächst) ihren Geschmack dazu.

Gartenwetter: Adventsstimmung

ChicoreePflanze der Woche:
Chicorée
Schneeweiß mit gelbgrünen Rändern, knackig und saftig ist dieser beliebte Wintersalat. Beim Chicorée (Cichorium intybus var. foliosum), einem Abkömmling der hübsch blau blühenden Wegwarte vom Wegrand, treibt aus einer Rübenwurzel eine kompakte Riesenknospe aus dicht gepackten Blättern. Dafür packt man die Wurzeln dicht in Gefäße mit Sand oder Erde, stellt sie dunkel und warm auf, hält sie leicht feucht. Wegen des Lichtmangels erscheinen weiße Blätter, die aber auch nur wenige Bitterstoffe enthalten.

Bauernregel:
So schau in der Andreasnacht (30.11.),
was für ein Gesicht das Wetter macht.
So, wie es ausschaut, glaub’s fürwahr,
bringt’s gutes oder schlechtes Jahr.

Husten? Nein danke!

Spitzwegerich„Iss Wegerich, spitz oder breit, so kriegst du keinen Husten, wenn es schneit.“ Spitzwegerich gilt als eines der verlässlichsten Pflanzenheilmittel gegen Husten.

Von wegen Schnupfen

„Der nächste Schnupfen kommt bestimmt, doch nicht zu dem, der Thymian nimmt!“ heißt eine alte Weisheit. Wer regelmäßig mit Thymian würzt, beugt am besten vor. Dank seiner ätherischen Öle stärkt er Lunge und Magen gleichermaßen. Und kratzt dann doch einmal der Hals, reizt der Husten,...

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