Karin Greiners Pflanzenlust-Blog

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Liköre selbst gemacht

Likoeransatz TraubenkirschenEin Schnäpschen in Ehren, kommt oft gelegen. So ein edler Willi oder Obstler ist eine Delikatesse. Wenn der selbst gebrannt ist, erst recht. Nur: Selber brennen darf und kann nicht jeder. Aber einen Likör ansetzen, das gelingt immer. Und begeistert Gäste, wird ein wunderbares Mitbringsel oder Weihnachtsgeschenk.

Garten: Auf- und abräumen

LampionblumePflanze der Woche:
Lampionblume
Tomate, Kartoffel und Kapstachelbeere sind mit der schmucken Lampionblume (Physalis alkekengi) nahe verwandt, allesamt Nachtschattengewächse. Erst spät im Herbst fallen die anspruchslosen, zum Wuchern neigenden Pflanzen durch ihre Früchte ins Auge: Eingehüllt in leuchtend orangerote, laternenartige Hüllen reifen Beeren in Kirschgröße. Sie halten sehr lange, lassen sich gut trocknen. Über die Genießbarkeit herrscht Uneinigkeit. Während die einen sagen, dass die Beerenfrüchte im Lampion leichte Giftstoffe enthalten, die Magen und Darm reizen, berichten andere über Wohlgeschmack und gute Verträglichkeit. Paracelsus empfahl die Früchte zur Durchspülung der Nieren und Blasenstärkung, vor allem bei Gicht und Rheuma.

Bauernregel:
Wenn‘s zu Allerheiligen schneit, dann lege deinen Pelz bereit.
Regnet‘s aber an diesem Tag, viel Schnee im Winter kommen mag.

Ein ungewöhnliches Kompott

QuitteIch liebe Quitten! Aber nicht immer nur süß als Gelee oder Quittenbrot, sondern noch lieber herzhaft, würzig, scharf! Quitten werden immer noch unterschätzt, sie sind so vielseitig. Warum nicht ein Kompott, mit Senf und Salbei? Zum Käse, zum Wild, zum kalten Braten, zu schlichten Kartoffeln – solche Senfquitten schmecken immer gut.

Schnelle Deko

Ums an den dunkleren Tagen zuhause gemütlich zu machen, fehlt neben einem Wildfruchtpunsch und einem guten Buch? Eine Kerze und eine stimmungsvolle Dekoration. Geht ganz schnell: Hagebuttenzweige, Efeuranken und Lampionblumen in einer Glasvase, in der Kiesel liegen....

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Herbstkost

Vom Baum gefallen, mir (leider nicht direkt) in den Schoß: Bucheckern. Nein, die kleinen Früchte der Rotbuche (Fagus sylvatica) muss man schon aufklauben. Unter vielen Buchen gibt es sie reichlich, einfach ein wenig unterm Laub schauen. Aus ihrer braunen Eckernhülle geschält schmecken die Kerne fein nussig....

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Stricknadelstrauch

Euonymus alatusWow, was für eine Farbe! Spindelsträucher trumpfen jetzt in den knalligsten Farben auf. So wie hier im Bild der Geflügelte Spindelstrauch (Euonymus alatus), verwandt mit dem Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus). Was weiß man denn so über diese Gehölze?

Garten: Letzte Blütenfreuden

Chrysanthemen 1Pflanze der Woche:
Chrysanthemen
Blütenwonne, mit und ohne Sonne! Chrysanthemen oder Winterastern werden schon seit über 3000 Jahren in Ostasien kultiviert und gelten dort als kaiserliche Blumen. Zusammen mit Bambus, Pflaume und Orchidee zählt die Chrysantheme in China zu den „vier Edlen“ und steht als Symbol für Mut, ein langes Leben und ewige Liebe. Bei uns ist sie als späte Blütenzier hochwillkommen. Chrysanthemen werden in den Gärtnereien von April bis August über Nacht verdunkelt. Denn als Kurztagpflanzen bilden sie erst Blüten, wenn die Tage kürzer als 14 Stunden sind. Man gaukelt ihnen also kurze Tage vor, damit sie schon blühen, wenn die langen Nächte erst anbrechen.

Bauernregel:
Warmer Oktober bringt fürwahr
uns sehr kalten Februar.

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