Karin Greiners Pflanzenlust-Blog

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Gartenwetter: Adventsstimmung

ChicoreePflanze der Woche:
Chicorée
Schneeweiß mit gelbgrünen Rändern, knackig und saftig ist dieser beliebte Wintersalat. Beim Chicorée (Cichorium intybus var. foliosum), einem Abkömmling der hübsch blau blühenden Wegwarte vom Wegrand, treibt aus einer Rübenwurzel eine kompakte Riesenknospe aus dicht gepackten Blättern. Dafür packt man die Wurzeln dicht in Gefäße mit Sand oder Erde, stellt sie dunkel und warm auf, hält sie leicht feucht. Wegen des Lichtmangels erscheinen weiße Blätter, die aber auch nur wenige Bitterstoffe enthalten.

Bauernregel:
So schau in der Andreasnacht (30.11.),
was für ein Gesicht das Wetter macht.
So, wie es ausschaut, glaub’s fürwahr,
bringt’s gutes oder schlechtes Jahr.

Husten? Nein danke!

Spitzwegerich„Iss Wegerich, spitz oder breit, so kriegst du keinen Husten, wenn es schneit.“ Spitzwegerich gilt als eines der verlässlichsten Pflanzenheilmittel gegen Husten.

Von wegen Schnupfen

„Der nächste Schnupfen kommt bestimmt, doch nicht zu dem, der Thymian nimmt!“ heißt eine alte Weisheit. Wer regelmäßig mit Thymian würzt, beugt am besten vor. Dank seiner ätherischen Öle stärkt er Lunge und Magen gleichermaßen. Und kratzt dann doch einmal der Hals, reizt der Husten,...

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Von einem, der ausstieg und umzog und sein Glück fand

GlueckFortsetzung der Geschichten von vorgestern und gestern – kurzer Rückblick. Verstand und Seele finden keine gemeinsame Basis mehr. Der Verstand zwingt zur Pflicht, die Seele will ausbrechen. Selbst eine Harmonisierungsaktion namens Urlaub führt die beiden nicht wieder zueinander. Da entdeckt die Seele einen Weg. Ob sie den Verstand damit überzeugt? Lest selbst:

Von einem, der ausstieg…

AusstiegKennt Ihr das Märchen der Gebrüder Grimm „Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“? Es handelt von einem jungen Mann, der vor nichts Angst hat. Er geht auf Reisen, um das Gruseln zu lernen. Doch selbst an den gespenstischsten Plätzen, in den schauerlichsten Nächten kann er sich nicht fürchten. Mutig schlägt er sich durchs Leben und zieht schließlich das große Los der Märchenwelt, er heiratet die Königstochter. Daran fühlte ich mich ein wenig erinnert, als beim NaturCoach-Lehrgang in Bad Tölz Jörg Lattek seine Seminararbeit vorstellte. Mit großem Vergnügen – denn es ist eine sehr vergnügliche Geschichte mit Happy End – darf ich sie hier im Pflanzenlust-Blog vorstellen. Und schon geht’s los, mit dem „Lustspiel in drei Aufzügen“:

Garten: Ende gut, alles gut

Purpurfetthenne im SpaetsommerPflanze der Woche:
Purpur-Fetthenne
Mit prachtvollen Blütenschirmen fast unverzichtbar für die spätherbstliche Gartenzier: Die Große Fetthenne, aus Großses Fettblatt oder Purpur-Fetthenne genannt (Hylotelephium telephium, vielfach noch als Sedum telephium geführt) sorgt bis ins Frühjahr hinein für leuchtende Farbakzente im sonst schon eher braungrauen Staudenbeet. Sorten wie `Herbstfreude´ (rote Blüten über graugrünem Laub), `Karfunkelstein´ (rosa Blüten, bordeauxfarbene Stiele, im Sommer grünes, ab Herbst dunkelrotes Laub) oder `Matrona´ (hellrosa Blüten über braunrotem Laub) sind dankbare und genügsame Blütenstauden, die sich an sonnigen Stellen wohlfühlen. Keinesfalls im Spätherbst zurückschneiden, damit einem die reizvollen Blüten im Reif oder mit Schneehäubchen nicht entgehen.

Bauernregel:
Mariä Opferung (21.11.) klar und hell,
naht ein strenger Winter schnell.

Pflanzliche Antibiotika

KapuziMeerrettichDieses Jahr lässt der Winter auf sich warten. Im Garten blüht immer noch Kapuzinerkresse. Ein deutliches Zeichen, dass es noch keinen Frost gegeben hat. Manchen mag’s freuen. Ich nehme es, wie es kommt und nutze es.

Natur zeigt Wege – auch musikalisch!

GospelNoiseDa braucht es offene Ohren! Offene Herzen! Und nicht zuletzt offene Geldbeutel.

Nadja Lobner, die vor kurzem das Diplom „NaturCoach“ erworben hat, macht das Motto des Lehrgangs „Natur zeigt Wege“ zum Titel einer karitativen Veranstaltung.

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