Karin Greiners Pflanzenlust-Blog

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Garten: Saison eröffnet!

Gewoehnlicher SchneeballFrisch entdeckt:
Schneebälle
Schneeballsträucher gehören mit zu den schönsten Blütengehölzen im Garten. Neben den stark duftenden Winterblühern fallen jetzt die großen Blütenteller vom Gewöhnlichen Schneeball (Viburnum opulus) ins Auge. Der heimische Wildstrauch bietet unzähligen Insekten eine ergiebige Nektarquelle. Ganz anders der prächtige Garten-Schneeball der Sorte `Roseum´ mit seinen üppigen weißen Blütenkugeln. Der trägt nur sterile Blüten, hält keinen süßen Futtersaft feil, schmeichelt aber umso mehr dem Auge des menschlichen Betrachters. Nach der Gartenform ist der Name Schneeball für die Sträucher entstanden, den Gewöhnlichen Schneeball nannte man eher Wasserholunder (weil er viel Wasser braucht) oder Herzbeere (weil die roten Früchte herzförmige Samen haben).

Wetterregel:
Mairegen auf Saaten ist wie Dukaten.

Grund zur Freude!

Auf dem Markt entdeckt, gleich neben den Maiglöckerln und Kartoffeln: Brennnesseln! Endlich erhebt sie jemand in den ihnen würdigen Stand. Wenn sie nicht brennen würden, wären sie wohl schon ausgerottet...

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Mulchmaterial mit Mehrfachnutzen

Flachs MulchMulchen, das ist eine wunderbare Sache, um den Boden zu schützen. Nackter Boden ist wider die Natur. Immerhin ist 2015 das Internationale Jahr des Bodens, da darf man sich ruhig mal besonders innig mit dem Schutz und der Pflege des Bodens beschäftigen. Mulchen hält den Boden warm und feucht, bewahrt ihn vor Verschlämmung, freut das Bodenleben, sorgt für Nährstoffnachschub und Humusbildung…

Winke-winke

Davidia 2Ein Baum zum Staunen: Zwischen den Blättern hängen lauter Taschentücher! Und winken dem völlig verblüfften Betrachter zu – wenn er unterm Taschentuchbaum (Davidia involucrata) steht.

Blumen im Gemeindebau

Wien Gemeindebau 2Bayern 1-Hörerreise nach Wien: Viel bestaunt, viel gesehen, viel mitgenommen. In erster Linie ging es um Gärten, also auf in den Stadtpark, ins Belvedere, in den Botanischen Garten, zur Garten Tulln, nach Baden in den Kurpark. Aber einen Garten im Hof, in einem typisch wienerischen Gemeindebau geht doch eigentlich gar nichts. Gemeindebau? Einen solchen bekommt der normale Tourist nie zu sehen. Wir aber waren im Stadtteil Favoriten.

Garten: Mai juchhei

Frisch entdeckt:
Ehrenpreis
In Rasenflächen, entlang von Hecken und Wegrainen, an Waldrändern und auf Wiesen blitzt es blau, da blühen die Ehrenpreise (Veronica). Mit ihrer unvergleichlichen Blütenfarbe stechen sie ins Auge, allzu gerne würde man sie pflücken und in die Vase stellen. Gelingt aber kaum, denn die Blütchen fallen sehr schnell ab. Zudem ruft man Regen und Gewitter herbei, wenn man blaue Blüten zupft – daher nennt der Volksmund die Ehrenpreise auch „Gewitterblümchen“.

Wetterregel:
Der heilige Mamerz (Mamertus 11.5.),
der hat von Eis ein Herz;
Pankratius (12.5.) hält den Nacken steif,
sein Harnisch klirrt von Frost und Reif;
Servatius’ (13.5.) Hund der Ostwind ist –
hat schon manch’ Blümlein totgeküsst;
und zum Schluss, da fehlet nie,
die eisigkalte Sophie (15.5.).

Rezepte? Rezepte!

Benjamin Written BroschuerenBenjamin Written? Den Namen sollte man sich merken (gesprochen: Benschamin Written). Denn aus seiner Feder – besser Küche – kommen feinste Rezepte mit Kräutern! Hier eine Auswahl, mitten in den Brennnesseln. Aber gerade um die heimischen Wildkräuter wie Bärlauch, Brennessel, Holler und um altbewährte Küchenkräuter wie Thymian, Salbei, Melisse geht es.

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