Karin Greiners Pflanzenlust-Blog

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Es wird heiß, deshalb ein Eis!

PfirsicheisSommerzeit – Eiszeit! Nein, ich meine nicht die Außentemperaturen, sondern Eis zum Schlecken. Wenn’s draußen heiß ist, setzt man sich doch gerne gemütlich in den Schatten und schleckt genussvoll ein Eis.

Garten: Auf dem Höhepunkt

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Frisch entdeckt:
Sommer-Jasmin
In Blütenwogen und Duftwolken schwelgen lässt sich jetzt vor allem in den Abendstunden beim Sommer- oder Bauern-Jasmin (Philadelphus coronarius). Der beliebte Zierstrauch stammt aus Südeuropa und dem Orient, orientalisch schwer erinnert sein Blütenaroma an Flieder, Veilchen, Narzissen und eben den Echten Jasmin (Jasminum officinale), der seinen Duft für Parfüm, Jasmintee und Maraschinokirschen liefert. Vom Sommer-Jasmin werden die Blüten nur von Bienen und Hummeln genutzt, früher dienten gerade Zweige, vom Mark befreit, als Pfeifenröhren, daher auch der Name Pfeifenstrauch.

Wetterregel:
Das Wetter am Siebenschläfertag (27.6.)
sieben Wochen bleiben mag.

Gerste-Tomaten-Salat mit Spitzwegerich

Gerste_Tomaten_SalatSommerzeit – Salatzeit. Fein, wenn ein Salat sich schon weit vor der Essenszeit vorbereiten und dann blitzschnell auftischen lässt. Zum Picknick, beim Biergartenbesuch oder zum Grillen, und bei unvorhergesehenem Schlechtwetter im Esszimmer. Dieser Salat soll sogar Stunden vorher zubereitet werden, damit er richtig gut durchziehen kann. Der Spitzwegerich dient hier als „ersatz“ für frische Pilze… der schmeckt nämlich nach Champignons und passt super in die Mischung.

Linsen-Pfirsich-Salat mit Gierschblüten

Linsen_Pfirsich_SalatGiersch? Wie gut, wenn der im Garten wächst und jetzt prächtig blüht. Dann hat man nämlich gleich eine wunderbare Würze für einen schnellen Sommersalat. Die Blüten schmecken sehr würzig, deshalb vorsichtig dosieren. Knackige Frische und Säure bringt der Sauerampfer, entweder Schildampfer (Rumex scutatus, wie hier auf dem Foto) oder auch die Früchte vom Sauerampfer auf der Wiese.

Bulgur-Gemüse-Salat mit Wald-Ziest

Bulgur_Gemuese_SalatFein, fein, ganz ohne Pilze und doch mit feinem Steinpilz-Aroma: Der Waldziest (Stachys sylvatica) liefert die Würze. Der Salat ist schnell gemacht, lässt sich immer wieder abwandeln und schmeckt auch mit anderen Kräutern wunderbar, z.B. mit Petersilie, Minze oder Basilikum, mit Spitzwegerich, Dost oder Schafgarbe.

König Sommer

GersteNun fallen leise die Blüten ab,
Und die jungen Früchte schwellen.
Lächelnd steigt der Frühling ins Grab
Und tritt dem Sommer die Herrschaft ab,
Dem starken, braunen Gesellen.

Garten: Johanni, Johanni

LindenbluetenFrisch entdeckt:
Lindenblüte
Was für ein Duft, der einen unter einer blühenden Linde umfängt! Lindenblüten riechen fein und doch intensiv nach Honig, was nicht nur uns Menschen bezaubert, sondern auch unzählige Insekten herbei lockt. Wenn sich die goldgelben Blütenkrönchen unter den hellgrünen Flügelblättern zwischen lindgrünen Blättern öffnen, ist der Hochsommer angebrochen. Mit dem Hochsommer geht die Zeit des Wachsens und Blühens über in die Zeit der Reife und Fruchtentwicklung.

Wetterregel:
Wenn an Johanni die Linde blüht,
ist an Jakobi (25. Juli) das Korn reif.

Aus Grün mach Schwarz: Tee selbst fermentieren

Aus Brombeer-, Himbeer-, Walderdbeer- und vielen weiteren Blättern wie von Wildkirschen, Wildrosen oder Walnussbaum lässt sich feiner Tee aufbrühen. Schmeckt schon aus frischem Blattwerk gut. Aber wie beim echten Tee ergibt sich nochmals ein ganz anderes Aroma, wenn die Blätter fermentiert werden, jedem vom Unterschied zwischen Grünem und Schwarzen Tee bekannt.

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