Karin Greiners Pflanzenlust-Blog

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Garten: Was tun?

Maehnengerste 2Frisch entdeckt:
Mähnengerste
Wallende „Haarpracht“, überhängende Ähren mit langen Grannen machen die Mähnengerste (Hordeum jubatum) zu einer unübersehbaren Attraktion im Blumenbeet oder Balkonkasten. Das einjährige Ziergras mag es sonnig, heiß und trocken, seine anfangs grünliche Mähne färbt sich erst gelb, schließlich oft an den Spitzen rötlich bis violett. Die Masse macht’s, Mähnengerste wirkt nur dann richtig gut, wenn sie in größeren Gruppen gesät wird.

Wetterregel:
Im August, beim ersten Regen,
pflegt die Hitze sich zu legen.

Spargelsalat

Spargel, das königliche Gemüse, genießt man im Frühling und Frühsommer, maximal bis Johanni (24.6.). Aber jetzt, Spargel zum Ausklang des Sommers? Hört sich das nicht ebenso merkwürdig an wie Erdbeeren zu Weihnachten? Nicht, wenn vom Spargelsalat die rede ist! Spargelsalat (Lactuca sativa var. angustana) ist eine besondere...

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Ein Duft zieht durch den Wald

Das Alpenveilchen blüht! Großes Kino für die Nase. Der Name "Veilchen" kommt hier wahrhaftig zu Ehren, denn die kleinen Blüten vom Europäischen Alpenveilchen (Cyclamen purpurascens) duften köstlich, und das auch noch sehr intensiv. In Österreich kann man die Zyklame in allen Bundesländern antreffen, z.B. im Salzburger...

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Mit mir Natur und Kräuter entdecken

[slideshow_deploy id=’9923′]Schon mal den Bergwald in Flammen gesehen? Schon mal Edelweiß verkostet? Schon mal Zauberflöte im Garten gespielt? Schon mal ein Rendezvous mit König Watzmann gehabt? Schon mal Rosen im Oktober zum Blühen gebracht? All das können Sie mir mir gemeinsam erleben – bei der Kräuter, Gärten und Natur-Reise ins Berchtesgadener Land!

Ach du Schreck!

Holunder SchneeballJa ist denn schon wieder der Sommer vorbei? Keiner will hören, dass diese Jahreszeit auch einmal zu Ende geht, bloß das böse Wort „Herbst“ nicht in den Mund nehmen. Aber laut der Zeichen der Natur ist der Spätsommer bereits mehr als auf der Kippe – zum Früh-Herbst! Der Schwarze Holunder (Sambucus nigra) wird reif!

Endlich!

RegenRegen – endlich! Selten ist das Nass von oben so herzlich willkommen geheißen, selbst an einem Sonn-tag! Dazu ein paar Fundstücke:

Der heilsame Wald

Titel Der heilsame WaldFrisch erschienen: Der dritte Teil meiner Heilsam-Serie! „Der heilsame Wald“ ergänzt die beiden anderen Büchlein „Die heilsame Wiese“ und „Die heilsame Hecke“. Diesmal sind sogar zehn Pflanzen drin: Bärlauch, Eiche, Fichte, Himbeere, Brombeere, Lärche, Linde, Esche, Ruprechtskraut, Waldengelwurz.

Garten: Kräuter, Kräuter, Kräuter

KornblumenasterFrisch entdeckt:
Kornblumenaster
Ein Schätzchen für besondere Plätzchen: die Kornblumenaster (Stokesia laevis). Der Name bezieht sich auf die Ähnlichkeit der Blütenkörbe mit denen von Kornblumen, allerdings werden Blütenköpfe bei dieser Staude fast handtellergroß und leuchten eher flieder- bis wasserblau, auch rosa oder weiß. Erst ab August kommt die Staude richtig in Schwung, blüht dann aber bis zum Frost. An sonnigen bis halbschattigen Standorten mit gut durchlässigem Boden erweist sich die Kornblumenaster als ausgesprochen blühfreudig, bleibt an windgeschützten Stellen mit leichter Reisigabdeckung oft sogar den Winter über grün.

Wetterregel:
Scheint die Sonne hell und zart an Mariä Himmelfahrt (15.8.),
wird es schönen Herbst bedeuten.

Wegrand-Pflanzerl

Gaensefuss_Pflanzerl_Pesto rosso_Guacamole_AuberginencremeMit Gänsefuß – letzthin gesammelt – kann man super Pflanzerl (Buletten, Frikadellen) machen. Ohne Fleisch! Goldbraun gebraten und dazu eine Auswahl an Dipps, echt gut.

Garten: Es geht heiß her

SchleierkrautFrisch entdeckt:
Schleierkraut
Duftige Wolken legt das Hohe Schleierkraut oder Rispige Gipskraut (Gypsophila paniculata) zwischen Blumen im Beet und sorgt so für Leichtigkeit und Transparenz. Besonders schön wirkt Schleierkraut auch als Partner für Rosen und Ziergräser. Mit einer kräftigen Pfahlwurzel holt sich die anspruchslose Staude ihr Wasser auch aus größerer Tiefe, deshalb kommt sie auf trockenen, sandigen Böden sehr gut zurecht. Kalkhaltig und sehr gut durchlässig muss der Untergrund jedoch sein, damit sich das Schleierkraut viele Jahre hält. Winterliche Nässe lässt die Wurzeln schnell faulen.

Wetterregel:
Immer eitel Sonnenschein
kann auch im August nicht sein.

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