Karin Greiners Pflanzenlust-Blog

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Der heilsame Wald

Titel Der heilsame WaldFrisch erschienen: Der dritte Teil meiner Heilsam-Serie! „Der heilsame Wald“ ergänzt die beiden anderen Büchlein „Die heilsame Wiese“ und „Die heilsame Hecke“. Diesmal sind sogar zehn Pflanzen drin: Bärlauch, Eiche, Fichte, Himbeere, Brombeere, Lärche, Linde, Esche, Ruprechtskraut, Waldengelwurz.

Garten: Kräuter, Kräuter, Kräuter

KornblumenasterFrisch entdeckt:
Kornblumenaster
Ein Schätzchen für besondere Plätzchen: die Kornblumenaster (Stokesia laevis). Der Name bezieht sich auf die Ähnlichkeit der Blütenkörbe mit denen von Kornblumen, allerdings werden Blütenköpfe bei dieser Staude fast handtellergroß und leuchten eher flieder- bis wasserblau, auch rosa oder weiß. Erst ab August kommt die Staude richtig in Schwung, blüht dann aber bis zum Frost. An sonnigen bis halbschattigen Standorten mit gut durchlässigem Boden erweist sich die Kornblumenaster als ausgesprochen blühfreudig, bleibt an windgeschützten Stellen mit leichter Reisigabdeckung oft sogar den Winter über grün.

Wetterregel:
Scheint die Sonne hell und zart an Mariä Himmelfahrt (15.8.),
wird es schönen Herbst bedeuten.

Wegrand-Pflanzerl

Gaensefuss_Pflanzerl_Pesto rosso_Guacamole_AuberginencremeMit Gänsefuß – letzthin gesammelt – kann man super Pflanzerl (Buletten, Frikadellen) machen. Ohne Fleisch! Goldbraun gebraten und dazu eine Auswahl an Dipps, echt gut.

Garten: Es geht heiß her

SchleierkrautFrisch entdeckt:
Schleierkraut
Duftige Wolken legt das Hohe Schleierkraut oder Rispige Gipskraut (Gypsophila paniculata) zwischen Blumen im Beet und sorgt so für Leichtigkeit und Transparenz. Besonders schön wirkt Schleierkraut auch als Partner für Rosen und Ziergräser. Mit einer kräftigen Pfahlwurzel holt sich die anspruchslose Staude ihr Wasser auch aus größerer Tiefe, deshalb kommt sie auf trockenen, sandigen Böden sehr gut zurecht. Kalkhaltig und sehr gut durchlässig muss der Untergrund jedoch sein, damit sich das Schleierkraut viele Jahre hält. Winterliche Nässe lässt die Wurzeln schnell faulen.

Wetterregel:
Immer eitel Sonnenschein
kann auch im August nicht sein.

Gänsefüße

ChenopodiumAm Wegrand entdeckt und für gut befunden: Weißer Gänsefuß (Chenopodium album), auch als Ackermelde tituliert. Für die Küche weiche Triebspitzen samt Blättchen und Blüten, Früchten ernten.

Breitwegerich-Knusperfood

Gelbe Erbsensuppe mit BreitwegerichfruechtenBreitwegerichfrüchte geerntet, verkostet. Die schmecken am besten geröstet. Dafür einfach nur die vielen Nüsschen von den langen Halmen pflücken und in einer Pfanne trocken rösten. Mmmmh. Schmecken grün, würzig, nussig. Bestens für Sprinkles oder Toppings geeignet, auf Salat oder so. Ich habe sie auf eine gelbe Erbsensuppe gestreut.

Breitwegerich-Superfood

Breitwegerich FruchtstaendeChia-Samen? Die Heilsamen der Maya sind in aller Munde, als Superfood. Fein! Aber wozu in die Ferne schweifen, am Wegrand gibt es doch Wegerich! Breitwegerich (Platago major). Der trägt zur Zeit schöne lange Blüten- und Fruchtähren. Voller Samen!

Brombeerfreuden

BrombeereSooooo viele Brombeeren! Da kommst gar nicht nach mit dem Ernten. Eine wahre Schwemme. Wohin damit? Gleich in den Mund… aber bald ist da kein Platz mehr. Also koche ich Brombeermarmelade, Brombeerkompott, Brombeersaft. Passiere den Brombeerbrei durchs Sieb. Und denke, wie schade, lässt sich mit dem Rest nichts anfangen? 

Heilsam Serie

Drei Titel in meiner "Heilsam"-Serie sind jetzt erhältlich, neben Wiese und Hecke ganz neu erschienen "Der heilsame Wald". Mal reinschnuppern? Geht ganz einfach - und mit Musik - bei Renate Blaes, die mir die drei Titel so hübsch zusammengestellt und aufgeputzt hat: Die heilsamen Fleckchen...

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Garten: letzte Hochsommeraktionen

Sonnenhut 2Frisch entdeckt:
Sonnenhut
Extrakte aus den Wurzeln, die das Immunsystem stärken, sind viel bekannter als die Pflanzen, aus denen diese Medikamente gewonnen werden. Im botanischen Namen Echinacea klingt es an. Zu deutsch heißen die stattlichen Blütenstauden aus den nordamerikanischen Steppen Sonnenhüte, Scheinsonnenhüte oder Igelköpfe. Heiße Sommer und lang anhaltende Trockenzeiten stecken sie problemlos weg, was sie diesen Sommer besonders beweisen konnten. Während viele Gartenblumen schnell schlapp machten, stehen die Sonnenhüte 1a da.

Wetterregel:
Ist’s in der ersten Augustwoche heiß,
so bleibt der Winter lange weiß.

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