Karin Greiners Pflanzenlust-Blog

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Mal „wild“ backen?

SchlehenschaeumchenSo langsam darf man ans Backen für die Adventszeit denken. Vanillekipferl, Zimtsterne, Kokosmakronen? Wirklich immer gut – aber wie wäre es mal mit Bäckereien der wilden Art? Mit Wildkräutern und Wildfrüchten, mit eher ungewöhnlichen Zutaten? Schlehenschäumchen etwa, oder Wald- und Wiesen-Glück. Was, wer, wie, wo?

111 Platzerl und Kekse

keksbuchEher doch Platzerlbacken nach alter (guter) Tradition? Dabei hilft das Buch „111 Mal Weihnachten aus Großmutters Küche“ von Kräuterpädagoge und Koch Benjamin Amar. 74 Keksrezepte, 23 Konfektrezepte, 14 Rezepte über weihnachtliche Gebäcke ergibt genau 111-mal Weihnachten.

Garten: Jetzt gilt’s

AmberbaumFrisch entdeckt:
Amerikanischer Amberbaum
Seine Blätter sehen fast aus wie Ahornlaub, und sind doch ganz anders: Der Amber- oder Seesternbaum (Liquidambar styraciflua) fällt im Herbst durch seine unglaublich leuchtkräftige Herbstfärbung auf. Seit dem 17. Jahrhundert ist er deshalb als Zierbaum in Europa beliebt. Seine anmutig geformten Blätter zeigen sich so bunt wie bei keinem anderen Baum, von gelb über orange und gelb bis violett und braun. Beim Zerreiben duften sie würzig-süßlich, ähnlich wie auch das Holz. Aus Wunden tropft ein zäher Saft, der früher zur Zubereitung von Kaugummi genutzt wurde.

Wetterregel:
An Allerheiligen (1.11.) Sonnenschein,
dann tritt noch Nachsommer ein;
doch ein später Altweibersommer tut nicht gut
und steht er auch in aller Heiligen Hut.

Herbstmode

... und schließlich tragen alle: Nude Look. Im Herbst steht in den Gärten die Stille, für die wir keine Zeit haben. Victor Aubertin (1870-1928)...

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Kürbis? Kürbis!

KuerbislaterneHerbst – Kürbiszeit. An den dicken Beeren kommt nun wirklich niemand mehr vorbei. Sei es am Stapel am Straßenrand, sei es als Süppchen, sei es als Kuchen, sei es an Halloween. Ist aber auch gut so, denn die Kürbisse haben nur allzulange ein Schattendasein geführt, wurden als „Schweinefutter“ missachtet. Das haben sie nicht verdient – deshalb 

Garten: Herbst auf Hochtouren

Calocephalus brownii SilberkoepfchenFrisch entdeckt:
Silberköpfchen
Ob auf dem Balkon, im Herbstschmuck vorm Eingang, in Schalen für die Grabbepflanzung – die kleine Pflanze Calocephalus brownii (Leucophyta brownii) mit australischen Wurzeln bildet überall einen Blickfang. Das ungewöhnliche Aussehen mit silbernen, etwas wirr wachsenden Trieben haben dem Korbblütler viele Namen eingetragen, von Silberdraht, Silberfaden über Gitterpflanze, Stacheldraht oder Bonanzagras bis hin zu Geisterstrauch. An nicht allzu sonnigen bis halbschattigen Plätzen bei kühlen Temperaturen setzt das Silberköpfchen auffällige Akzente zwischen warme Herbstfarben. Die Pflanze ist nicht winterhart, bleibt aber selbst vom Frost dahin gerafft oft den ganzen Winter über attraktiv.

Wetterregel:
Bevor du Simon-Judas (28.10.) schaust,
pflanze Bäume, schneide Kraut.

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