Karin Greiners Pflanzenlust-Blog

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Wurzeln: Heilsam

Wurzeln als Heilmittel Abschließend darf nicht unerwähnt bleiben, dass die Wurzeln einiger Pflanzen große Bedeutung in der Volksmedizin wie in der Pflanzenheilkunde haben. Stellvertretend seien genannt: Die stark schleimende, schwarzrindige Wurzel vom Beinwell (Symphytum officinale) bei stumpfen Verletzungen, die intensiv und sehr charakteristisch riechende vom Arznei-Baldrian...

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Wurzeln: Von Nutzen

Wurzeln LoewenzahnWurzeln für Gemüse
Oben chic – unten dick: Schon mal Löwenzahn (Taraxacum officinale) aus dem Rasen gestochen? Mit ihm lässt sich am besten üben, denn er ist selbst mit größtem Fleiß kaum auszurotten. Und statt die herrlich fleischigen Wurzeln als Leckerbissen in Wühlmausfallen zu stecken, ab in die eigene Küche damit. Feinschmecker warten schon, gedünstet oder gebraten sind sie ein Genuss – und entgegen der Erwartung vieler nicht bitter, sondern sogar fast ein wenig süßlich.

Wurzeln: Schätze heben

Wurzeln NelkenwurzIn aller Regel beginnt die Ernte von wilden Wurzeln im Herbst, wenn sich die Pflanzen zur Ruhe zurückziehen. Sobald die oberirdischen Teile deutlich an Vitalität verlieren, steckt der ganze Reichtum in den Organen unter der Erde. Wer es nicht abwarten kann, wird von den Wurzeln enttäuscht.

Garten: Wintervorbereitungen

Schneeball FruechteFrisch entdeckt:
Gewöhnlicher Schneeball
Die Früchte vom Gewöhnlichen Schneeball (Viburnum opulus) lassen die meisten Vögel unbeachtet, obwohl sie doch höchst verlockend rot leuchten. Erst wenn es in strengen Wintern gar nicht mehr zu fressen gibt, verleiben sich manche Vögel auch die Schneeballbeeren ein. Das liegt wohl an Geruch und Geschmack, denn die Früchte riechen unangenehm und schmecken sehr bitter. Dem Gärtner darf’s recht sein, denn er kann sich in der Wildstrauchhecke den lieben Winter lang am farbintensiven Fruchtschmuck freuen.

Wetterregel:
St. Martin (11.11.) trüb, macht den Winter lind und lieb.
Ist er aber hell, macht er Eis gar schnell.

Wurzeln: Erdverbunden

WurzelnDie Wurzel, das ist neben Blatt und Spross das dritte Grundorgan der Pflanzen. Niemals tragen sie Blätter, niemals werden sie grün. Wurzeln verankern die Gewächse im Boden, sind für die Wasser- und Nährstoffaufnahme zuständig und dienen der Speicherung. Bei vielen Arten wandeln sie dafür ihre Form, werden zur dicken Pfahlwurzel oder entwickeln sich zur Rübe bzw. Knolle. Diese werden vielfach als Gemüse kultiviert. Im allgemeinen Sprachgebrauch fasst man „Wurzeln“ zudem viel weiter als es der Botaniker je zugibt. Was unter der Erde wächst, gehört zum Wurzelreich, basta.

Die Wurzeln allen Seins

Wurzeln MathematikDie Wurzel oder Radix ist das Ergebnis des Wurzelziehens oder Radizierens. Die Wurzel aus vier ist zwei. Wer erinnert sich nicht an den Unterricht in der Schule? Um Wurzeln zu ziehen, muss man jedoch kein Mathematiker werden. Aber ein gewiefter Pflanzenfreund! Und letztlich darf man sich freuen, was die Natur so alles unter der Erde zu bieten hat.

Hochaktuell

Saefte„Wildgemüse in flüssiger Form enthalten alle Wertstoffe, die vom Körper mühelos aufgenommen werden, ohne den Verdauungsapparat im mindesten zu belasten.“ 

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