Karin Greiners Pflanzenlust-Blog

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Bauchweh?

Dann vertrau auf Beifuß. Magen-Darm-Probleme, Blähungen und Menstruationsbeschwerden, all das vermag der Beifuß zu lindern. 1 TL getrocknetes (oder 1 EL frisches) Beifußkraut mit 250 ml heißem Wasser überbrühen, zugedeckt 5 Minuten ziehen lassen. abfiltern. Nicht süßen, langsam schluckweise trinken. Eine Tasse pro Tag reicht....

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Husten?

Dann vertrau auf Thymian. Die nächste Grippe kommt bestimmt, doch nicht zu dem, der Thymian nimmt. Mit Thymian, frisch oder getrocknet, einen Tee zubereiten (mit heißem Wasser übergießen, zugedeckt 5 Minuten ziehen lassen) und mehrmals am Tag genießen. Nach Wunsch mit Honig süßen....

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Erkältet, Gliederschmerzen, Muskelkater?

Dann vertrau auf Latschenkiefer. Mit einem selbst angesetzten "Franzbranntwein" wird's bald besser. Ein Glas zu einem Drittel mit Latschenkieferzweigen füllen, ein paar Lavendelblüten, Pfefferminze, Rosmarin und Zitronenscheiben dazu, mit Alkohol (40 %) aufgießen. Alles 14 Tage an einem zimmerwarmen, dunklen Ort ausziehen lassen, abfiltern. Ins Badewasser...

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Hals rau, Stimme weg?

Dann vertrau auf Vogelbeeren! Ein paar getrocknete Früchte langsam lutschen und gründlich zerkauen oder einen Tee zum Gurgeln kochen, dafür eine halbe Handvoll trockener Vogelbeeren mit 500 ml Wasser 30 Minuten leicht köcheln und absieben, mehrmals am Tag damit gurgeln....

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Sensationell: Teufelskralle

Teufelskralle kl

Foto: Darrel Plowes

Ich hab‘ Rücken! Der populäre Ausspruch von Horst Schlämmer steht für das Volksleiden Nummer 1, gegen das nicht wenige Patienten ein Wurzelpräparat aus einer Pflanze mit diabolischem Namen einnehmen: Teufelskralle (Harpagophytum procumbens). So hilfreich das afrikanische Sesamgewächs bei Rückenschmerzen sein mag, so extrem kann es höllische Pein verursachen. Seine bizarren Früchte bohren sich mit klauenartigen Fortsätzen in den Füßen vorbeigehender Tiere. Trampelkletten nennt der Botaniker solche teuflischen Auswüchse.

Garten: Von Putz und Schutz

Korkenzieherhasel klWas jetzt grad auffällt:
Korkenzieherhasel
Eine Laune der Natur wird zur Freude der Gärtner: die Korkenzieherhasel (Corylus avellana `Contorta´). Ihr Name ist Programm, die Zweige des Strauchs wachsen spiralförmig, was jetzt im Winter sofort ins Auge sticht. Der viktorianische Gärtner Henry Nicholson Ellacombe (1822-1916) aus Gloucestershire in England entdeckte die eigenartige Hasel und begeisterte damit seinen berühmten Kollegen Edward Augustus Bowles (1865-1954). Der pflanzte die erste Korkenzieherhasel neben viele andere Kuriositäten in seinen Garten „Lunatic Asylum“ nahe Enfield in Middlesex – wo sie bis heute wächst.

Wetterspruch:
Wächst das Gras im Januar,
wächst es schlecht das ganze Jahr.

Spuren im Wald

FahrspurenSolche Spuren im Wald sehe ich ungern. Wohl ist es nötig, Holz zu machen, wohl habe ich Verständnis für Waldbauern und Forst. Aber wer denkt eigentlich an die Zukunft? Was solche Spuren für den Boden bedeuten, kann man sich ja noch ausrechnen. Durch den Druck wird das Gefüge zusammengepresst, der Sauerstoff hinausgetrieben, die Bodenlebewesen vertrieben, die Wasserhaltekraft vermindert. Dass auch die Bäume unmittelbar leiden, erkennt man nicht so ohne Weiteres.

Sag mir, wo die Raine sind…

FeldrainWer kennt nicht den berühmten Song: „Sag mir, wo die Blumen sind“. Das frage ich mich, wenn ich übers Land spazieren gehe. Feldraine? Gibt’s nicht mehr. Wo sollen dann die Blumen wachsen? Bitte, liebe Landwirte, lasst einen kleinen Streifen zwischen Fahrspur und Acker!

Dahin die Pracht

[caption id="attachment_10540" align="alignleft" width="448"] Winterschneeballblüten[/caption] Kommt davon, wenn es zu allzu früher Zeit blüht - plötzlich liegt die Pracht am Boden. Und ist doch noch einmal prächtig, bevor alles endgültig dahin ist....

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Palmkätzchen retten

WeidenkaetzchenBis Palmsonntag, Ostern ist es dieses Jahr zwar nicht mehr soooo weit, aber doch noch eine geraume Weile hin. Die Palmkätzchen, botanisch genauer die männlichen Blütenstände von Salweide (Salix caprea) und anderen Weiden sind aber schon da, werden wohl bald blühen und vergehen, wenn’s weiter so mild bleibt. Mit was binden wir dann die Palmbuschen, was kommt in den Osterstrauß?

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