Karin Greiners Pflanzenlust-Blog

Alle Beiträge

Garten: Winter ade

Was jetzt grad auffällt: Küchenschelle Märzensonne, welche Wonne, lockt allerlei Blütenwunder hervor. Beispielsweise Küchenschellen (Pulsatilla vulgaris). Deren Blüten werden von einem seidigen Pelz geschützt, deshalb machen ihnen Kaltlufteinbrüche oder Schneeschauer nichts aus. Während die Pflanzen in der Natur immer weniger werden, sieht man sie in Gärten immer...

Weiterlesen

Ja geh her

Salvinia 1_2_Grow 1Aquarienpflanzen sind gerade total in. Als außergewöhnliche Tischdeko, statt herkömmlicher Topfpflanzen. Im Blumengeschäft: Ein kleines Töpfchen, nicht mal so groß wie ein halber Joghurtbecher. Darin kleine Pflänzchen. 1-2-Grow!

Ja also wirklich!

Brot Veggie InfoBrot – jetzt Veggie! Werbezettel einer Bäckerei. Da kommst‘ schon ins Grübeln. Ist Brot etwa nicht veggie? Wegen der Hefen? „Veggie-Brot – ein Beitrag zu ausgewogener Ernährung bei vegetarischer Lebensweise“ – ja, die Info hat noch gefehlt!

Ja glaubst es denn?

Mehl BehandlungDinkelmehl – Zutatenliste: „Dinkelmehl Typ 630, Mehlbehandlungsmittel Ascorbinsäure.“
Muss das wirklich sein? Ich dachte, ich kaufe reines Mehl. Ich recherchiere und finde, dass Ascorbinsäure (Vitamin C) ein ganz normales „Mehlbehandlungsmittel“ ist. Aha.

Sensationell: Milzkraut

Milzkraut Chrysosplenium alternifoliumLicht ist für Pflanzenwachstum unerlässlich. Das merkt man jetzt im März ganz deutlich. Die Tage sind viel länger – schon sprießt es allerorten. Die Sonne lockt nicht nur Krokusse und Narzissen an die Erdoberfläche, sondern auch viele Unkräuter wie Löwenzahn im Rasen oder Gartenschaumkraut im Beet. Auch das Wechselblättrige Milzkraut (Chrysosplenium alternifolium)

Garten: Der Frühling ist ein zartes Pflänzchen

Was jetzt grad auffällt:
Schlüsselblume
Hier und da blühen sie schon, die Schlüsselblumen, Schlüssele oder Himmelsschlüssel. Nach einer Legende sind sie aus den verlorenen Schlüsseln des heiligen Petrus entstanden, und schließen seitdem im Frühling die Erde für alle Pflanzen auf. Die Echte oder Wiesen-Schlüsselblume (Primula veris) gehört laut dem Deutschen Verband für Landschaftspflege zu Bayerns Ureinwohnern und ist heuer „Blume des Jahres“. Die dottergelben Blüten tragen orangefarbene Flecken am Schlund, damit unterscheidet sich diese Art von der viel häufigeren Hohen Schlüsselblume (Primula elatior). Weil die Lebensräume der Echten Schlüsselblume schwinden, kann man ihr im Garten einen Überlebensraum schaffen. Viele Gärtnereien bieten Echte Schlüsselblumen getopft an. Die Pflanzen brauchen einen sonnigen bis licht-schattigen Platz mit magerem, kalkhaltigem Boden.

Wetterspruch:
Märzen kalt und Sonnenschein – bringt eine gute Ernte ein.

Willkommen im Wald

...aus dem kleinen Pflänzchen, das sich so ans Licht müht, wird das Wald-Bingelkraut (Mercurialis perennis). Weil es sich beim Trocknen blau verfärbt, hielt man es einst für eine Färberpflanze, das Färberwaid oder Indigo ersetzen sollte. Doch da hat die Waldpflanze die Menschen ganz schön in...

Weiterlesen
X