Karin Greiners Pflanzenlust-Blog

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Kardengeschichten 5

Zum Abschluss der Kardengeschichten eine ganz besondere: Die Wilde Karde galt als hilfreiche Pflanze für Männer, die unter einer schamhaft spärliche Behaarung im Schambereich litten und ihre Potenz verloren hatten. Sie bekamen Anweisung, auf die Karde zu...

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Kardengeschichten 4

Karden begleiten den Menschen seit Urzeiten, sind aber in Mitteleuropa ursprünglich nicht heimisch. Sie stammen wohl aus dem Mittelmeerraum, wachsen aber schon sehr lange hier - deshalb reiht man sie wie Klatschmohn, Kornblume, Weizen oder Apfel unter...

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Kardengeschichten 3

Der wissenschaftliche Name Dipsacus der Gattung Karde leitet sich ab von griech. dipsa = Durst. In den Achseln der gegenständigen Blätter, die den stacheligen Stängel wie Auffangbecken umschließen, sammeln sich nämlich Regenwasser und Tau. Diese natürlichen Tränken...

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Ein bunter Tag in Tölz

Samstag, 5. August 2017: Dieser Tag steht ganz im Zeichen von Natur, Kräutern und Bäumen. Ein Rundum-Erlebnis-Tag mit Wohlfühl-Charakter und Verwöhn-Atmosphäre. Beim Spazierengehen unter faszinierenden Baumkronen heilsame und würzige Kräuter entdecken. Gemeinsam eine Sommersalbe zubereiten. Was Feines...

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Kardengeschichten 2

Ihren Namen hat die Karde nach dem Kardieren. Die borstigen Blütenköpfe - besonders von der Echten Weberkarde (Dipsacus sativus) mit waagrecht abstehenden Hüllbättern (im Foto rechts) - dienten einst zum Glätten von Wolle und Aufrauen von Stoffen,...

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Kardengeschichten 1

Gerade beginnt sie zu blühen, die Wilde Karde (Dipsacus fullonum). Ein Kardengewächs (Dipsacaceae) - nach neuerer Auffassung ein zuordnen in die Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae) und hier in die Unterfamilie der Dipsacoideae. Wird auch Kardendistel, Igelkopf, Kratzkopf,...

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Unverwechselbar

Bärenklau - da war doch was? Ach ja, gerade schwappt wieder eine Welle der Warnung und Entrüstung übers Land. Der Bärenklau - gemeint ist der Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum). Man sollte ihn besser Herkulesstaude nennen, denn das wird...

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Bayern-Ginseng

Nach der Wilden Möhre erneut ein Doldenblütler, der gerade alle Aufmerksamkeit auf sich zieht: der Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium). So gewaltig seine Erscheinung, so enorm soll auch seine Kraft auf den Menschen sein. Wer ihn verspeist, bekommt Bärenkräfte....

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