Karin Greiners Pflanzenlust-Blog

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Ein Strauß voller Ideen

So bunt wie der Blumenstrauß vorm Eingang gestaltet sich das Angebot des Tölzer Kräuterladens, betrieben von den Kräuterpädagoginnen im Kräuter-Erlebnis-Zentrum e.V. in der Ludwigstraße in Bad Tölz, zwischen Tourist-Info und Alpamare. Immer eine Sünde wert: Bauernhof-Eis, Geschmacksrichtung Rose oder Holunderblüte. Immer ein Gaumenkitzel: Wildkräuterbrot mit Butterbrot-Blüten. Immer eine Verlockung: Duftende Kräuterseifen und Heukissen. Immer ein Staun-Effekt: Kräuterprodukte wie wilde Kräutermarinade für Grillsteaks. Und, und, und – einfach mal reinschnuppern und sich verführen lassen.

Garten: Vorsorgen für Blüten- und Fruchtfülle

Wenn Sie nicht nur im Sommer, sondern auch im Herbst Freude an einem blüten- und früchtereichen Garten haben wollen, müssen Sie jetzt vorsorgen. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Der Hochsommer wechselt zum Spätsommer:
• Schon reifen die ersten Äpfel, Birnen und Zwetschgen.
• Sonnenaugen lachen der Sonne entgegen.
• Knollenbegonien setzen Glanzpunkte in kühlen Schattenbereichen.

Bauernregel:
Die erste Birn‘ bringt Margaret‘ (20.7.),
dann überall die Ernt‘ angeht.

Rosenreigen

Rosen lassen ihre Blütenblätter oft nur allzu schnell fallen. Doch das muss nicht das Ende sein – fädeln Sie die Blätter doch einfach auf. Dann tanzen Rosen Ringelreihen…

Des Sommers letzte Rosen

Der Rosenmonat Juni ist dahin, die Zeit der Blüten schwindet. Das Jahr wendet sich zum Fruchten. Zu Jakobi beginnt die Ernte, heißt es, schon reifen die ersten Äpfel. Man freut sich auf saftig-süßes Obst, und schaut doch etwas wehmütig auf duftende Blüten zurück. Noch gibt es Rosen, bald leuchten Hagebutten. Das Verblühen kann man nicht aufhalten, wohl aber Erinnerungen festhalten – betten Sie Ihre letzten Rosen doch in ein Herz aus Heu. Eine Idee von Henriette Dornberger, vorgestellt im Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt in der Serie „Wenn die Natur Wurzeln schlägt…“.

Dank ans Feld-Kuchen

Schon werden die Getreidefelder geräumt, die Mähdrescher sind Tag und Nacht im Einsatz. Statt golden wogenden Ährenmeeren werden bald nur braune Schollenflächen übrig bleiben. Der Hochsommer wechselt zum Spätsommer. Höchste Zeit, den leuchtend roten Sommerkündern, dem Klatschmohn, zu huldigen. Mit einem Dank ans Feld-Kuchen.

Wilde Kirschen

Dieses Jahr gibt's Kirschen allerorten, die Bäume tragen schwer. Nur allzu oft sieht man den Boden unter den Kirschbäumen übersät mit ungenutzten Früchten. Welch ein Jammer! Außer ein paar Vögeln intereesiert sich keiner dafür. Doch! Ich schon. Die feinen kleinen Vogelkirschen, mal hellrot, mal schwarzrot,...

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Aussichten

Fragen wir doch mal Pflanzen, wie das Wetter wird: Wenn großblumig wir im Juli Disteln erblicken, will der Himmel uns guten Herbst gar schicken. So lautet eine alte Bauernregel, der wir doch nur zu gerne Glauben schenken. Sind sie nicht riesig, die Disteln?...

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Garten: Besser im Gewässer

Wasser spielt in jedem Garten eine Rolle. Ob von oben als Regen, ob aus der Kanne zum Gießen, ob als Plätschern im Bach, ob als erfrischendes Nass beim Schwimmteich. Gartengewässer verlangen jetzt erhöhte Aufmerksamkeit. Ansonsten drohen gerade im Sommer Verschlammung und Algenwuchs. Ein weiteres Dauerthema des Sommers: die Rasenpflege. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Im Juli lachen viele Blüten:
• Sonnenhut und Großblumiger Ziest im Beet.
• Dreimasterblume und Seerose am Teich.
• Ringelblume und Fingerhut im Bauerngarten.

Bauernregel:
Was du an einem Tag versäumest im Juli,
das schaffen im August zehn Tage nicht herbei.

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