Karin Greiners Pflanzenlust-Blog

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Hustenguadl selbst gemacht

Draußen ist's kalt, drinnen herrscht trockene Luft, überall schnieft und hustet es einem entgegen - Erkältungszeit. Da ist doch gut, wenn man sich mit bewährten Hausmitteln helfen kann. Etwa mit Salbei- oder Thymianbonbons, am besten selbst gemacht und gleich mit nach Hasue genommen. Denn dann...

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Blume des Jahres 2013

Hepatica LeberbluemchenDas Leberblümchen! Hepatica nobilis – Familie Hahnenfußgewächse. Es ist zur Pflanze des Jahres gekürt, von der Stiftung Naturschutz Hamburg, besser bekannt als Loki Schmidt Stiftung. Damit wird nicht nur auf die streng unter Naturschutz (siehe auch Anlage 1 zur Bundesartenschutzverordnung) stehende Pflanzenart aufmerksam gemacht, sondern auch auf deren Lebensraum. Buchenwälder und Laubmischwälder, auf kalkreichen und humosen Böden.

Weil die Blüten vor den Blättern erscheinen, nennt man das Leberblümchen auch Tochter vor der Mutter. Blaues Märzblümchen und Himmelssternchen erklären sich von allein. Josefiblümerl – das beruht auf der Blütezeit rund um Josefi am 19. März. In Oberbayern heißt es auch Staudenguckerl – weil es aus den Stauden, aus dem Gebüsch hervorschaut.

Garten: Drinnen spielt die Musik

Falsche Mimose_AkazieDraußen ist’s kalt, also gärtnert man eben im Warmen. Auf der Fensterbank gibt es einiges zu tun. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
In Wintergärten beginnen sie zu blühen, in Blumenläden werden sie angeboten: Mimosen. Allerdings nur falsche Mimosen, denn die Gehölze mit den gelben Puschelblüten sind eigentlich Akazien (z.B. Silberakazie Acacia dealbata, Kängurudorn Acacia armata). Die Blüte bei den Schnittblumen ist leider oft rasch vorüber, viel länger hat man Freude daran, wenn die Sträucher als Kübelpflanzen gezogen werden.

Bauernregel:
An Fabian-Sebastian (20.1.)
fangen Baum und Tag zu wachsen an.

Kontrolle!

Kraeuter KofferEin neues Jahr fängt bei mir immer damit an, dass alte Bestände durchforstet werden – und das hat Sinn. Die Schätze vom Vorjahr gilt es zu kontrollieren. Duften sie noch? Sind sie noch schön farbintensiv? Und wirklich trocken? Nicht älter als ein Jahr? Bei der Gelegenheit wird gleich eine Liste erstellt, was es zu ersetzen gilt. Und der Rest?

Schön beschildert

Hier wohnt ein Kräuterpädagoge! Mit so einem schönen Schild aus Email kann man das auf besonders edle Weise kund tun. Nun gibt es sie endlich wieder - wer eins möchte, kann sich an das Kräuter-Erlebnis-Zentrum e.V. in Bad Tölz wenden. Ansprechpartner ist Frau Schweitzer, Telefon...

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Garten: Schnell noch ein Schnitt

WinterschneeballBevor es wieder richtig kalt wird – und das dicke Ende kommt ja meisten noch – kann man sich an den allfälligen Winterschnitt beim Kernobst machen. Nach getaner Arbeit gibt es dann eine Portion Nudeln mit frischem Grün, das verspricht das Gartenrezept. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Sobald es ein paar warme Tage im Winter gibt, hat es der Winterschneeball eilig. Seine Knospen schwellen und drängen sich eilig heraus. Schon bald schmücken zartrosa Blüten die kahlen Zweige des Strauchs. Locken mit orientalisch-blumigem Parfüm, vergehen nach starken Frösten, treiben neu, wenn’s wieder wärmer wird.

Bauernregel:
Der Theobald (16.1.), der Theobald,
der macht unsere Häuser kalt.

Grüne Fundstücke

Sauerklee im JanuarWinter? Naja, die Bäume sind kahl, die Wiesen eher überschwemmt. Aber an geschützten Stellen im Wald, da scheint schon der Frühling fröhliche Urständ zu feiern. Frischer Sauerklee! Ich habe gleich ein paar Blättchen gezupft.

Garten: Salaternte im Winter

Feldsalatrosetten   Salat im Winter gibt’s nicht? Von wegen: Der Feldsalat hat jetzt Saison – und ist sehr nährstoffreich. Ein leckeres Rezept wird gleich mitgeliefert. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Die Weisen aus dem Morgenland folgten einst dem Stern zur Krippe im gelobten Land. An den Stern erinnern die strahlend weißen Blüten eines Zwiebelgewächses aus dem Mittelmeerraum, der Doldige Milchstern (Ornithogalum umbellatum) – auch Stern von Bethlehem genannt.

Bauernregel:
Wie sich das Wetter vom Christfest bis Dreikönig hält,
ist es meist auch danach bestellt.

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