Karin Greiners Pflanzenlust-Blog

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Aufgsteckt is!

Aesculus hippocastanumDie Kastanien blühen. Überall leuchten ihre Kerzen. Schon bemerkt? Die Blüten verändern ihre Farbe: Zuerst strahlen sie mit einem gelben Fleck, dann verfärbt sich die Blütenmitte rosa bis hin zu rot. Das sind unmissverständliche Hinweise für Insekten. Gelb heißt, hier gibt es sehr zuckerreichen Nektar, rot bedeutet ausgetrunken, nichts mehr zu holen.

Blütengedanken

BluetenteppichSchon ist die Pracht dahin, am Kirschbaum. Dahin? Nein, es entsteht neue Pracht, ein Blütenteppich deckt den Rasen! Selbst im Vergehen faszinieren Blüten… Dazu noch ein Gedicht:

Pfingstrosen

So ganz haben sie es nicht geschafft, ihre Blüten passend zu ihrem Namensfest zu öffnen. Pfingsten liegt dieses Jahr sehr früh, da lassen sie Pfingstrosen eben noch etwas auf sich warten. Vielleicht heißen sie deshalb auch St. Antonius-Rosen, weil sie meisten sehr zuverlässig zum Antoniustag...

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Mein Pfingstkranzerl

PfingstkranzerlRaus, hinaus, in grüne Wiesen, durch duftenden Wald, da sprüht mir die Pfingstfreude aus allen Poren – zum Dank schnell ein Kranzerl gewunden. Aus Klettenlabkraut, das pappt so schön zusammen und hält die aufgesteckten Blumen fest. Auch den Stinkenden Storchschnabel (Geranium robertianum). Ist er nicht köstlich? Ich finde, dass ihm sein Name nun wirklich nicht gerecht wird. Zierlicher Storchschnabel, gefiele mir besser.

Die erste Rose

Sie ist immer die erste unter den Rosen, die Chinesische Goldrose (Rosa hugonis). Häufig bleibt sie als "Rose" unbemerkt, wohl weil man eher nach roten Rosen Ausschau hält. An langen überhängenden Zweigen trägt sie golden leuchtende Blütenschalen. Warum man sie wohl auch Dukatenrose nennt?...

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Garten: Blumiger Mai

FliederMan kommt kaum mit, wie schnell dieses Jahr sich alles entwickelt, sprießt und gedeiht. Aber man darf ruhig auch mal alle Fünfe gerade sein lassen, im Garten läuft ja nichts davon. Höchstens hinzu, so wie Schnecken, auf die gilt es aufzupassen. Im Gartenrezept diesmal: Rhababerschorle mit Waldmeister, ein maiköniglicher Genuss! Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Flieder
Der Frühling hat seinen Höhepunkt erreicht, wenn der Flieder blüht. „Wie duftet doch der Flieder, so mild, so stark und voll!“ lobt Hans Sachs in Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“. Er wird aber nicht den Flieder mit den lila oder weißen Blütenkerzen gemeint haben, denn der kam erst viel später in hiesige Gärten. Mit Flieder bezeichnet man nämlich nicht allein den Blütenstrauch aus dem Orient, sondern auch den Holunder – der blüht ein wenig später mit weißen Schirmen.

Bauernregel:
Kalter Mai tötet Ungeziefer und bringt gute Ernte.

Gartenbrotzeit

Wer arbeitet, der darf auch essen. Im Garten ist gerade viel zu tun, die Beschäftigung an der frischen Luft macht Hunger. Warum nicht gleich im Garten zugreifen? Radieschen, Schnittlauch - rauf aufs Butterbrot. Wem das zu "gewöhnlich" ist, der rührt wilde Genüsse unter die Butter...

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Prinzessin Herzeleid

Schafgarbe PrinzessinEinst lebte da in einem schönen Reich eine kleine Prinzessin. Die verbrachte Tag für Tag in ihrer kleinen Stube auf dem Schloss. Kein Blümchen konnte sie pflücken, kein Bäumchen schütteln. Und weil sie nie etwas Grünes um sich hatte, war sie sehr traurig. Prinzessin  Herzeleid wurde sie deshalb genannt.

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