Karin Greiners Pflanzenlust-Blog

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Musterhaft

KlettenstaengelgemueseWilde Köstlichkeiten mal ganz geometrisch: Klettenstängelgemüse. Das Mark großer Blattstiele der Kletten schmeckt wirklich erstaunlich – ganz mild, leicht süßlich. Passt gut mit Paprika zusammen. Und sieht so was von verführerisch aus, dass man’s unbedingt probieren muss. Oder? Und so geht das:

Der essbare Wald

Weltwald Freising KranzbergSchon mal virtuelle Steinpilze gekostet? Nein? Dann machen Sie mit mir einen Waldspaziergang, bei dem ich Ihnen den Geschmack von Bäumen, Sträuchern und Kräutern nahe bringe – viel mehr als nur Pilzaromen! Folgen Sie mir durch ein Stück des Weltwalds nahe Freising und Kranzberg, der ist immer einen Ausflug wert.

Wann? Donnerstag, 20.6.2013 von 17-19 Uhr. Treffpunkt ist am Parkplatz zur Waldkapelle Oberberghausen an der Staatsstraße Freising-Thalhausen (ausgeschildert). Ihr Beitrag: Lust, Laune, Wissbegier, ein klein wenig Appetit und € 5,–, Kinder bis 14 Jahre frei.

Garten: Nach dem Regen

Gewoehnlicher Schneeball mit BieneNach den wochenlangen starken Regenfällen ist Aufräumen im Garten angesagt. Böden sollten gelockert und Mulchdecken gewendet werden. Im Gartenrezept der Woche gibt es Schnitzel, ganz besondere. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Schneeball
Seinen Namen verdankt dieser anspruchslose Zierstrauch den opulenten Blütenkugeln einer Zierform, die wahrhaftig an Schneebälle erinnern. Wasserholder lautet die alte, fast vergessene Bezeichnung, weil die Blütenschirme denen des Holunders ähneln und das Gehölz gerne an feuchten Standorten wächst. In jedem Fall aber ist der Gewöhnliche Schneeball (Viburnum opulus) zur Blütezeit viel mehr als „gewöhnlich“.

Bauernregel:
Juni muss den Ausschlag geben
für den künft’gen Erntesegen.

Hier wächst Wissen!

Im wahrsten Sinn des Wortes, sogar im doppelten Wortsinn. Die Stadt Bad Tölz stellt angehenden Kräuterpädagogen einen Abschnitt Wiese im Kurpark zur Verfügung, auf dem alle möglichen Kräuter wissend heranwachsen, damit das Pflanzenwissen gedeiht. Vielen Dank für solche Großzügigkeit!...

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Zauberpflanzen und Pflanzenmärchen

HolunderknospenDie Perlen der Frau Holle! Der Schwarze Holunder spielt eine große Rolle bei den Rosen-, Kunst- und Gartentagen im oberfränkischen Hollfeld (nahe Bayreuth) – dieses Wochenende am 15. und 16. Juni 2013. Dieses Jahr stehen Märchen im Mittelpunkt, liebevoll inszeniert – vom Gangolfturm hängt der Rapunzelzopf herab, auf dem Marktplatz gibt es einen märchenhaften Garten, die Schulkinder haben bezaubernde Märchenbilder gemalt, es gibt allerlei über Zauberpflanzen zu hören, man bekommt Märchenhaftes im Hexenhäusel serviert (von Kräuterpädagoginnen). Und selbstverständlich reihen sich Marktstände rund herum, mit einem sagenhaften Angebot.

Meine Beiträge:

Lange nicht gesehen

Glaskraut 1Und doch gleich wieder erkannt! Das Glaskraut (Parietaria officinalis), verwandt mit der Brennnessel. Die jungen Triebe kann man essen wie die der Brennnessel, früher benutzte man das Kraut ähnlich wie auch Schachtelhalm zum Reinigen von blind gewordenem Glas – daher der Name. Trocknet man es, werden die Blätter glasig duchscheinend, vielleicht hat ihm auch das zu seinem Namen verholfen. Wand- oder Mauerkraut heißt es, weil es gerne entlang von Hauswänden und am Fuß von Mauern wächst.

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