Karin Greiners Pflanzenlust-Blog

Alle Beiträge

Pfingstrosen

So ganz haben sie es nicht geschafft, ihre Blüten passend zu ihrem Namensfest zu öffnen. Pfingsten liegt dieses Jahr sehr früh, da lassen sie Pfingstrosen eben noch etwas auf sich warten. Vielleicht heißen sie deshalb auch St. Antonius-Rosen, weil sie meisten sehr zuverlässig zum Antoniustag...

Weiterlesen

Mein Pfingstkranzerl

PfingstkranzerlRaus, hinaus, in grüne Wiesen, durch duftenden Wald, da sprüht mir die Pfingstfreude aus allen Poren – zum Dank schnell ein Kranzerl gewunden. Aus Klettenlabkraut, das pappt so schön zusammen und hält die aufgesteckten Blumen fest. Auch den Stinkenden Storchschnabel (Geranium robertianum). Ist er nicht köstlich? Ich finde, dass ihm sein Name nun wirklich nicht gerecht wird. Zierlicher Storchschnabel, gefiele mir besser.

Die erste Rose

Sie ist immer die erste unter den Rosen, die Chinesische Goldrose (Rosa hugonis). Häufig bleibt sie als "Rose" unbemerkt, wohl weil man eher nach roten Rosen Ausschau hält. An langen überhängenden Zweigen trägt sie golden leuchtende Blütenschalen. Warum man sie wohl auch Dukatenrose nennt?...

Weiterlesen

Garten: Blumiger Mai

FliederMan kommt kaum mit, wie schnell dieses Jahr sich alles entwickelt, sprießt und gedeiht. Aber man darf ruhig auch mal alle Fünfe gerade sein lassen, im Garten läuft ja nichts davon. Höchstens hinzu, so wie Schnecken, auf die gilt es aufzupassen. Im Gartenrezept diesmal: Rhababerschorle mit Waldmeister, ein maiköniglicher Genuss! Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Flieder
Der Frühling hat seinen Höhepunkt erreicht, wenn der Flieder blüht. „Wie duftet doch der Flieder, so mild, so stark und voll!“ lobt Hans Sachs in Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“. Er wird aber nicht den Flieder mit den lila oder weißen Blütenkerzen gemeint haben, denn der kam erst viel später in hiesige Gärten. Mit Flieder bezeichnet man nämlich nicht allein den Blütenstrauch aus dem Orient, sondern auch den Holunder – der blüht ein wenig später mit weißen Schirmen.

Bauernregel:
Kalter Mai tötet Ungeziefer und bringt gute Ernte.

Gartenbrotzeit

Wer arbeitet, der darf auch essen. Im Garten ist gerade viel zu tun, die Beschäftigung an der frischen Luft macht Hunger. Warum nicht gleich im Garten zugreifen? Radieschen, Schnittlauch - rauf aufs Butterbrot. Wem das zu "gewöhnlich" ist, der rührt wilde Genüsse unter die Butter...

Weiterlesen

Prinzessin Herzeleid

Schafgarbe PrinzessinEinst lebte da in einem schönen Reich eine kleine Prinzessin. Die verbrachte Tag für Tag in ihrer kleinen Stube auf dem Schloss. Kein Blümchen konnte sie pflücken, kein Bäumchen schütteln. Und weil sie nie etwas Grünes um sich hatte, war sie sehr traurig. Prinzessin  Herzeleid wurde sie deshalb genannt.

Immer wieder Flieder

FliederDer Flieder blüht, pünktlich zu Muttertag. Ich kann mich gut erinnern: Früher standen wir Kinder vor den Fliederbüschen und suchten schon mal die besten Zweige aus, um sie rasch noch vor Muttertag zu stibitzen. Wie wunderbar war die Wohnung dann von Duft erfüllt! Und alle in guter Stimmung, in LilaLaune.

Garten: Im Mai hat der Gärtner nie frei

Lilienbluetige TulpeMairegen macht groß, heißt es nicht zu Unrecht. Es wächst alles so schnell, dass man kaum noch hinterher kommt. Und dabei fängt sie gerade erst richtig an, die Gartensaison. Nach den Eisheiligen, die wohl dieses Jahr sehr gelinde ausfallen, geht es ans Pflanzen. Im Gartenrezept diese Woche: Löwenzahn-Blütensirup. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Lilienblütige Tulpe
Sie ist die Grazie auf dem Laufsteg des Blumenfrühlings, fesch und doch nicht aufgetakelt. Ihre eleganten Blütenkelche mit den spitz zulaufenden Blütenblättern scheinen auf langen Stängeln fast zu schweben. Bemerkenswert ist auch die extrem lange Blütezeit. Lilienblütige Tulpen zeigen sich oft über vier Wochen top gekleidet.

Bauernregel:
Pankraz (12.5.), Servaz (13.5.), Bonifaz (14.5.)
machen erst dem Sommer Platz.

X