Karin Greiners Pflanzenlust-Blog

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Garten: Früh fit

TulpenPflanze der Woche:
Tulpe
Es lässt sich nicht zählen, wie viele verschiedene Tulpensorten es heute gibt. Unüberschaubar ist die Fülle der Formen und Farben. Große Zwiebeln bringen große Blüten, doch oft währt die Blütenfreude nur ein Jahr. Die Tulpenzwiebeln erschöpfen sich bereits nach einer Blühphase und sterben ab. Vorher bilden sie zwar Tochterzwiebeln, doch die brauchen mehrere Jahre, um wieder blühfähig zu werden. Tulpen aus den Bauerngärten, oft schlicht feuerrot oder dottergelb, gehören zu den langlebigen Tulpen, die über viele Jahre immer neue Blüten treiben. Meistens zählen diese Sorten zu den Darwin-Hybridtulpen, eine der 15 Sortengruppen, in die man Tulpen einteilt.

Bauernregel:
Kommt der Georg (23.4.) auf einem Schimmel,
dann kommt ein gutes Frühjahr vom Himmel.
Ist’s an Georgi warm und schön,
wird man noch raue Wetter sehn.

Die Blume der Passion

Karfreitag, Höhepunkt der Passionszeit. In einer Blume spiegelt sich die Leidensgeschichte Christi: In der Passionsblume. Zehn Blütenblätter (hier zart violett) stellen die die Apostel ohne Judas und Petrus dar. Die Nebenkrone (hier weiß) symbolisiert die Dornenkrone, fünf Staubblätter die Wunden und drei Narbenäste die Kreuznägel. Die...

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Grünes zum Gründonnerstag

VogelmiereneisGründonnerstag, da istt man traditionell was Grünes. Statt einer Kerbelsuppe hier mal ganz was mit Vogelmiere! Das Kräutlein mit den vielseitigen Möglichkeiten. Warum nicht mal Eis damit machen? Geht ganz einfach – selbst ohne Eismaschine.

Giersch in Glanzform

Des Gärtners Fluch, des Koches Segen! Giersch, das ist eines der besten, gesündesten und vielseitigsten Wildgemüse, das es gibt. Statt sich darüber aufzuregen, dass er nutzloses Unkraut ist, sollte man den Giersch besser nutzen und als Würzkraut verputzen. Wie? das zeigen wir Ihnen beim Küchen-Rendezvous...

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Hyazinthenmanie

Dass Tulpen im 17. Jahrhundert eine wahre Massenhysterie verursachten und zur ersten großen Finanzkrise führten, ist inzwischen weit bekannt. Und Hyazinthen? Blieben zunächst im Abseits, und riefen dann im 18. Jahrhundert eine Hyazinthenmanie hervor - die allerdings nicht ganz den Rahmen der Tulipomanie erreichte. Madame de...

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Eisgekühlte Brennnesseln

"Bärlauch trifft Brennnessel", bei diesem Thema des letzten Küchen-Rendezvous waren die Teilnehmer mehr als gespannt, was es denn da wohl zum Dessert gibt. Kandierte Bärlauchblätter? Brennnesselmousse? Nein, wir hatten uns Eisvergnügliches einfallen lassen. Vanilleeis mit Brennnesselfrüchten in Honig. Geht ganz einfach: Brennnesselfrüchte (oder -samen, wie...

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Schnittige Schnitti-Hecke

Schnittlauch HeckeDas gute alte Schnittlauchbrot! Ich mag es immer wieder gerne. Schnittlauch kommt bei mir aber auch an viele andere Gerichte, von Salaten über Suppen bis zu Gemüse. Also brauche ich eine ganze Menge Schnittlauch. Damit ich in der Küche immer schnittig abschneide. Schnittlauch wächst immer dann gut, wenn man ihn alle 2-3 Jahre teilt und neu pflanzt. Also mach doch aus der Not eine Tugend, dachte ich mir. Schnittlauch gleich als kleine Hecke ziehen. Das ergibt eine schöne Beeteinfassung (die übrigens sehr gut Schnecken abhält), das sichert reiche Ernte.

Garten: Alles fein

Gedenkemein BluetenPflanze der Woche:
Gedenkemein
Der anmutige Frühlingsblüher, der an Vergissmeinnicht erinnert, ist in den Bergen Österreichs und Sloweniens heimisch. Doch er passt auch gut nach Bayern, denn Omphalodes verna, so sein botanischer Name, lässt sich im Garten leicht ziehen. Im lichten Schatten unter Bäumen und Sträuchern auf lockerem, humusreichem Boden wächst das Gedenkemein sehr willig, breitet sich durch Ausläufer rasch zu einem dichten Teppich aus.

Bauernregel:
Märzenblüte ist nicht gut,
Aprilenblüte ist halb gut,
Maienblüte ist ganz gut.

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