Karin Greiners Pflanzenlust-Blog

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Radieschen mal anders

Radieschen SchotenVon wegen Knollengemüse, jetzt gibt es Radieschen als Fruchtgemüse! Obwohl Radieschen frei übersetzt kleine Wurzel bedeutet, schmecken nicht nur die Speicherknollen, sondern auch die Blüten, Blättchen und Schoten. Probieren kann nur, wer seine Radieschen – nein, nicht von unten anguckt – wachsen lässt.

Garten: Erntezeit

Polsternachtkerze Oenothera missouriensisPflanze der Woche:
Nachtkerze
Aus den amerikanischen Prärien wurden Nachtkerzen (Oenothera) bereits im 17. Jahrhundert in europäische Gärten eingeführt. Heute trifft man viele dieser Wildstauden verwildert entlang von Bahndämmen, an Böschungen oder auf Brachflächen an. Nachtkerzen erobern sich ihren Platz als Zierpflanzen in den Gärten gerade wieder verstärkt zurück, dank ihrer Blühfreude. Aber auch weil sie genügsam und pflegeleicht sind, zudem mit dem Klimawandel gut zurechtkommen. Neben schwefelgelb blühenden Formen gibt es auch solche mit rosafarbenen (Oenothera speciosa ‚Siskiyou‘) und weißen (Schneenachtkerze, O. speciosa ‚Alba‘) Blüten. Aus den schwarzen Samen wird das kostbare Nachtkerzenöl gepresst, das in Kosmetik wie in der Heilkunde Verwendung findet.

Bauernregel:
Ist’s zu St. Kilian (8.7.) schön,
werden viele gute Tage vergeh‘n.

Wildes Brot

Wildes BrotNach „Urlaubsküche“ nun „Wildes Brot“, meine liebe Kollegin Katharina Bodenstein schreibt echt schöne Bücher! Da knistert es feurig aus den Seiten, da duftet es herzhaft zwischen den Buchdeckeln, dass es eine wahre Freude ist. Katharinas Liebe zum Brot, zum Rühren, Kneten, Formen und Backen spürt man in jeder Zeile. 

Beeren Gemüse

Beeren machen’s bunt

Wagen Sie es doch mal fruchtig: Mischen Sie Beeren unters Gemüse. Die frische Säure der knackigen Sommerfrüchtchen gibt Gemüse noch einmal einen fruchtigen Kick. Das haben unsere Gäste beim letzten Küchen-Rendezvous "Rose trifft Beeren" im Juni nur bestätigt. Wir servierten: Bohnen, Zuckerschoten, Möhrchen und Pak Choi, im...

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Kleiner Baum ganz hoch

Salix herbacea Krautweide (Salix herbacea): Minima inter omnes arbores – der kleinste unter den Bäumen, so kategorisierte Carl von Linné diesen besonderen Baum. Er kam mir auf über 2000 m Höhe in den Alpen vor die Linse. Besser: Ich musste die Linse tief hinab bewegen, zu diesem Zwerg!

Garten: Es duftet allerorten

Lavendel 2Pflanze der Woche:
Lavendel
Sein Duft weckt Erinnerungen an den Urlaub im Südfrankreich wie an das Parfüm der Großmutter: Lavendel verströmt ein unverkennbares Aroma. Bekannt ist vor allem der Echte oder Schmalblättrige Lavendel (Lavandula angustifolia), von dem es neben violetten auch weiße und rosafarbene Sorten gibt. Zur Gewinnung des ätherischen Lavendelöls wird hauptsächlich der reich blühende Lavandin (Lavandula x intermedia) angebaut, eine Kreuzung aus Echtem und Großem Lavendel (Lavandula latifolia). Je kürzer man Lavendel hält, ihn an stark besonnte Plätze in kargen, trockenen Sandboden pflanzt, desto besser kommt er durch den Winter.

Bauernregel:
Maria Heimsuch (2.7.) wird’s bestellt,
wie’s Wetter vierzig Tag sich hält.

Apfelkinder

Apfelkinder RingHenriette Dornberger ist eine besondere Frau. Immer wieder fallen ihr wunderbare Dinge ein – ganz natürlich! Diesmal sind ihr die unreifen Früchtchen vom Apfelbaum in die Hände gefallen. Besser gesagt, sie hat sie vom Boden aufgeklaubt. Und schon dürfen die Apfelkinder am Baum wieder Ringelreihen tanzen. Aber es wäre nicht Henriette, wenn ihr nicht noch viel mehr in den Sinn käme, mit den Äpfelchen…

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