Karin Greiners Pflanzenlust-Blog

Alle Beiträge

Quitte, bitte zum Löffeln

Schale verwertet, Kerne getrocknet, Saft aufgefangen - jetzt bleibt das Fruchtfleisch. Es ist durch Saften schon weich, jetzt kommt noch ein wenig Zucker oder Honig dazu, auch Vanille schadet nicht. Fertig ist ein Kompott, um das uns die Götter beneiden!  Und jetzt hat sich all...

Weiterlesen

Quitte, schön heiß

QuittensaftNachdem die Quitten geschält und entkernt sind, werden sie geviertelt, geachtelt und kommen in einen großen Topf. Mit etwas Apfel- oder Birnensaft übergossen köcheln sie bei milder Hitze langsam weich. Dabei bildet sich Saft. Den siebe ich ab und trinke ihn am liebsten heiß. Wieso? Na deshalb:

Quitte, bitte mehr!

QuittenkerneAlles lässt sich von der Quitte verwerten, selbst die Kerne! Ich bin ganz wild auf Quittenkerne. Dafür einfach das Kernhaus öffnen und die Kerne herauslösen – da merkt man schon, was es mit den braunen Samen auf sich hat. Die sind nämlich sehr schleimig. Prima zum Lutschen, wenn der Hals rau ist, der Quittenschleim legt sich wie ein Seidentuch sanft über die Schleimhäute und lindert Schmerz, mildert Entzündungen, stillt Hustenreiz. Früher konnte man in jeder Apotheke Mucilago cydoniae, Quittenschleim, kaufen. Getrocknete Quittenkerne sollte man stets auf Vorrat haben. Warum? Darum:

Nachruf auf Eva Aschenbrenner

Herbst NachrufSie hat unendlich vielen Menschen vom grünen Glück erzählt, hat ihnen so manchen guten Rat gegeben, hat ihnen die Kräuter ans Herz gelegt: Eva Aschenbrenner, die große Dame des bayerischen Heilkräuterwissens. Eingeschlafen an Allerheiligen 2013. Viele Kräuterpädagogen und Kräuterpädagoginnen haben ihren Worten gelauscht, sind mit ihr durch die Wiesen wandern gegangen, ihren großen Erfahrungsschatz angezapft. Und haben vielleicht erst durch Eva Aschenbrenner die richtige Liebe zu den Pflanzen gewonnen. Vergelt’s Gott für all die Begeisterung, Kräuter den Menschen nahe zu bringen. 

Quitte, ja bitte!

QuittenQuitten haben anfangs einen dicken Flaum, den man mit einem Tuch einfach abreibt. Darunter kommt die quittengelbe Schale zum Vorschein, die immer schöner glänzt, je länger man die Früchte poliert. Das liegt an den vielen Wachsen, die in der Quittenschale enthalten sind – ein überaus kostbares Gemisch aus Fettalkoholen, Fettaldehyden und Fettsäuren, dazu Carotinoide und Phytosterole. So kostbar, dass man Quittenwachs in Kosmetika, vor allem hautpflegenden Cremes verwendet. Selber machen? Ja, geht auch:

Goldene Düfte

Die Quitten duften! Ein bisserl nach sonnengereiften Zitronen, deutlich auch nach süßen Äpfeln, mit einem Hauch von Orangenschale. Allein das herrliche Parfüm, das von den Früchten ausgeht, ist es schon wert, dass man sich Quitten in die Wohnung holt. Ich lege sie gerne ins Esszimmer,...

Weiterlesen

Nachhaltig genießen

Immer wieder trifft man spannende Leute, wenn man so viel herumkommt wie ich. Da geht es um Lebensphilosophien, Überzeugungen, Zukunftsvisionen und mehr - und um viel Engagement, auch und vor allem ehrenamtlich. Ein solch spannender Mensch ist Kräuterpädagoge Benjamin Amar aus Wien. Er betreibt eine...

Weiterlesen

Garten: Blättersegen

LiebesperlenstrauchManchmal hat man den Eindruck, dass alles Laub auf einen Schlag von den Bäumen fällt. Und nun? Verwerten heißt die Devise, im natürlichen Kreislauf belassen. Und sich dann süß-fruchtig belohnen, nach der Laubarbeit. Im Gartenrezept der Woche gibt es ein Kürbis-Aprikosen-Dessert. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Liebesperlenstrauch
Die meiste Zeit im Jahr fällt er kaum auf, dieser kleine Strauch aus dem fernen China. Nur im Spätherbst und Frühwinter kommt keiner an ihm vorbei, denn da trägt er außergewöhnlichen Fruchtschmuck zur Schau. Die lilafarbenen, beerenartigen Steinfrüchte haben ihm den Namen Liebesperlenstrauch (Callicarpa) eingetragen – essen sollte man sie allerdings nicht, sie gelten als unbekömmlich.

Bauernregel:
November warm und klar,
keine Sorge fürs nächste Jahr.

Halloween in Haus und Garten

SchleimpilzRübengeister? Kürbisfratzen? Die leuchten einem heim zur Zeit. Vielleicht kommt noch eine verspätete Fledermaus vorbei. Noch was Gruseliges? Da läuft einem die Gänsehaut kalt über den Buckel, oder?

X