Karin Greiners Pflanzenlust-Blog

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Haselreis und Tannengrün

Still wird die Zeit, doch märchenhaft. Was haben Hasel, Nuss und Apfel, Mistel, Tanne und Beifuß mit Weihnachten zu tun? Ohne sie wäre das Brauchtum in der dunklen Jahreszeit gar nicht denkbar. Feiern Sie den grünen Advent. Kommen Sie mit mir zum Tölzer Kräuterspaziergang -...

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Garten: Wärme gesucht

Kranz mit LampionblumenEs wird winterlich, da zieht man sich gerne in die warme Stube zurück. Auch so manche Pflanze möchte gerne den Standort wechseln. Und dann was Warmes, eine cremige Suppe, aus Pastinaken mit Walnüssen. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Lampionblume
Die Kürbislaternen haben ausgedient, die Martinszüge sind schon um, trotzdem leuchten im Garten noch Lampions. Es sind die Früchte der Blasenkirsche (Physalis alkekengi), nicht von ungefähr als Lampionblumen bekannt. In den grell orangefarbenen, papierartigen Hüllen stecken hellrote, kirschgroße Früchte. Diese sind manchmal süß, bisweilen bitter. In kleinen Mengen darf man sie ruhig schnabulieren. Lampions über die Kerzchen einer Lichterkette gestülpt, fertig ist eine ganz besondere Dekoration.

Bauernregel:
Wie das Wetter um Kathrein (25.11.),
wird auch der nächste Hornung (Februar) sein.

Zimt zum Genuss

Ceylon ZimtZimtstangen, die leicht bröseln und sich ohne Schwierigkeiten zerbrechen lassen, stammen vom Echten oder Ceylon-Zimtbaum (Cinnamomum verum), ein tropischer Baum, in Sri Lanka beheimatet und zu den Lorbeergewächsen zählend.

Zimt zur Deko

Cassia ZimtZimt, ach was für ein Duft. Der stimmt so wunderbar auf die Vorweihnachtszeit ein. Und erst die dicken Zimtstangen, die machen sich so gut als Dekoration. Genau, denn für Plätzchen, Kuchen und andere Süßspeisen sind die weniger zu gebrauchen.

Baummärchen

Baeume redenWarum die Bäume nicht mehr reden

Vor alters konnten die Bäume reden. Jetzt haben sie zwar auch eine Seele, was man daran erkennt, dass sie wachsen, Blüten und Früchte bringen, wozu ein abgehauener Baum nicht mehr imstande ist; die Sprache aber ist ihnen genommen. Und das ist so zugegangen:

Bäume im Märchen

Märchenhafte Bäume? Gibt es überall. Etwa die beiden alten Eichen "Braut und Bräutigam", die seit Jahrhunderten im Nationalpark Hainich westlich der Thiemsburg wachsen. Sie hätten sicher unendlich viel zu erzählen. Vielleicht auch ein Märchen über Bäume. Gibt es ja unzählige - oder? Wer kann eins erzählen?...

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Garten: Es wird ruhig

HerbstasterSo langsam kehrt im Garten Winterruhe ein. Zeit zum Aufräumen. Und dabei vielleicht noch ein paar Sonnenstrahlen tanken. Mild und golden, so wie auch das Kürbisbrot aus dem Gartenrezept der Woche. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Herbstaster
Das nennt man Ausdauer! Noch immer strahlen sie mit Sternblüten in Hülle und Fülle, die Herbstastern. Unter diesem Namen versammelt sich gleich eine ganze Anzahl verschiedener Arten und Sorten, von den polsterförmigen Kissenastern bis hin zu den hochwüchsigen Glatt- und Raublattastern. Ein Standort in der Sonne auf frischem bis feuchtem Boden ist erwünscht. Nur zu stark düngen sollte man die Astern nicht, dann werden sie blühfaul, verlieren Standfestigkeit und werden anfällig für Mehltau.

Bauernregel:
Es kündigt die Elisabeth (19.11.),
was für ein Winter vor uns steht.

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