Karin Greiners Pflanzenlust-Blog

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Frühlings-Phantasie

Die Phantasie ist ein ewiger Frühling.
Friedrich von Schiller
Was kommen einem bei solch einem Anblick für Gedanken, was riecht und schmeckt man da, was bewegt das Herz, was fühlt die Seele? Mir wird wohlig warm…

Hyazinthen

Hyazinthen treiben – das ist ein amüsantes und spannendes Spektakel. Über mehrere Wochen lässt sich live verfolgen, wie aus einer unscheinbaren Zwiebel Wurzeln wachsen und Blütentriebe schieben, sich endlich die Blüten öffnen und unglaublich duften.

Tee aus Resten

„Leaf to Root – Gemüse essen vom Blatt bis zur Wurzel“, das Buch von Esther Kern, Sylvan Müller und Pascal Haag (erschienen im AT Verlag), hat mich tief beeindruckt. Das Pendant der Bewegung „Nose to Tail“, nur eben nicht rund um Fleisch, sondern um Gemüse. Obwohl ich selber immer schon versuche, möglichst alles von Gemüse und Obst zu verwerten, hat sich mir hier nochmals eine neue Welt eröffnet. Blätter vom Blumenkohl, Rotkohlstrünke, Bananenschalen – es ist unglaublich, was man alles verwerten kann. Und das dann auch noch schmeckt. 

Die Fichte – voll vernadelt

Ein neues Jahr, neue Geschichten. Da höre ich eine, in der ist von Wurst die Rede. Und zwar von einem speziellen Gewürz, das die Wurst veredelt. Nein, kein Majoran, kein Piment, kein Kümmel. Sondern – ich konnt’s kaum glauben: Fichten! Des Weihnachtsbaumes Nachverwertung. Picea abies, der Brotbaum der Forstwirtschaft, begegnen wir auf Schritt und Tritt. Immerhin jeder vierte Baum in deutschen Wäldern ist eine Fichte, auch Rottanne genannt. Ihre grünen Nadeln, die sie in gut geheizten Wohnungen so schnell verliert (weshalb Fichten ihren Rang als beliebtester Baum an die Nordmanntanne verloren haben), wecken mein ganzes Interesse. Mal sehen, was sich über Fichtengrün so zusammentragen lässt, küchentechnisch und gourmetträchtig. Darf nicht unerwähnt bleiben, dass die Fichte der Baum des Jahres 2017 ist.

Die Natur schläft…

… nicht. Überall lässt sich entdecken, wie nahe der Frühling schon ist. Grünes spitzt unter der Hecke hervor, sogar Blüten sind schon geöffnet. Glaubt ihr nicht?

Nur fünf Minuten

 

wald-spaziergangWas sind schon fünf Minuten? Ein Zwölftel einer Stunde, ein 288stel vom Tag, ein Bruchteil des Lebens. Diese kurze Zeitspanne brauchen Sie etwa, um diesen Text zu lesen und ein wenig darüber nachzusinnen. Danach werden Sie die fünf Minuten vielleicht anders nutzen: mit einem Waldspaziergang – denn fünf Minuten können eine Stunde, einen Tag, ein Leben aufwerten.

Wärmende Pflanzen

Das große Frieren  – von wegen kalte Füße, Gänsehaut und klamme Finger: Es gibt doch Pflanzen, für jede Lebenslage, und gegen alles ist ein Kraut gewachsen. Hier ein paar Beispiele:

Phantastische Landschaften

Wer seinen Blickwinkel mal ändert, vom großen Gesamtbild hin zum kleinen Ausschnitt, kann Erstaunliches sehen. Das ist eine Binsenweisheit. Wer dann noch seine Phantasie dazu mischt – der entdeckt Phantastisches. So wie hier, diese Birkenrinde erscheint mir als Landschaft eines noch unbekannten Gebiets, aus der Vogelperspektive betrachtet. Ein großer weißer Strom umfließt eine gebirgige Insel, die von einem tiefen Tal durchschnitten wird… Was mag da wachsen, wer mag da leben – im Birkenrindenland?

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