So Allerlei

Der Giersch, der Gute

Des Gärtners Fluch, des Koches Segen! Giersch, das ist eines der besten, gesündesten und vielseitigsten Wildgemüse, das es gibt. Statt sich darüber aufzuregen, dass er nutzloses Unkraut ist, sollte man den Giersch besser nutzen und als Würzkraut verputzen. Wie? Das steht beim Küchen-Rendezvous "Dinkel trifft...

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Birkengedicht

BirkenblaetterDie Birke

Die junge Frühlingssonne
Mit zarten Strahlenfädchen
Flirrt um die Jungfer Birke
Mattgoldenes Filigran.

Frühling

BachFrühling

Was rauschet, was rieselt, was rinnet so schnell?
Was blitzt in der Sonne? Was schimmert so hell?
Und als ich so fragte, da murmelt der Bach:
„Der Frühling, der Frühling, der Frühling ist wach!“

So eine Freude

Seit Jahrzehnten (ja, wirklich!) habe ich keinen mehr getroffen: Feuersalamander. Was für eine Freude, als mir die Tage wieder einer begegnet. Mit den Tieren verbinden mich viele Erinnerungen. Abenteuer am Waldbach, beobachten von Mini-Dinos (so kamen mir die Salamander vor), lauschen von schaurigen Geschichten (Salamander...

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Kochen in der Kiste

Garwerkstatt KisteAlthergebracht, aber beileibe nicht ein bisschen altmodisch, sondern absolut zeitgemäß und zukunftsweisend: Die Kochkiste! Damit lässt sich viel Energie sparen, das passt gerade gut zur Diskussion über neue Stromtrassen und Energieverschwendung. Das dachten sich auch findige liebe Leute aus Fuschl am See. Ich habe mich riesig gefreut, dass Gerlinde Egger, eine Kräuterpädagogin aus Salzburg, die ich mal unterrichten durfte, ein so bemerkenswertes Projekt  wie die Garwerkstatt in die Realität umgesetzt hat – und das auch noch so schick! Ich habe mir gleich mein Exemplar bestellt! Kochkiste – und was macht man damit?

Süßes, mal ehrlich

ZuckerZucker – ein Aufregerthema. Versteckter Zucker, leere Kalorien, Zucker macht süchtig, von wegen zuckerfrei, Zuckerersatz und Zuckeraustauschstoffe – breite Diskussionen werden rund um die Saccharide geführt. Ehrlichkeit wäre angebracht.

Still!

WolkenMeine Ohren schmerzen, mein Kopf dröhnt. Ich fühle mich wie in der Pauke beim Orchester, wie neben der Kirchturmglocke beim Mittagsläuten, wie auf dem Flughafen neben einem startenden Jumbo. Dabei ist es doch gar nicht so laut: Ich gehe einkaufen, da tönt mir sanftes Gedudel entgegen. Ich gehe frühstücken im Hotel, von allen Seiten umfängt mich Schlagermusik. Ich fahre mit der S-Bahn, schon bringen Kakophonien von mp3-Playern meine Trommelfelle zum Erzittern. Kann es denn nicht mal mehr einen Moment still sein?

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