Rezepte

Knollen- und Rübenglück

Die Lager müssen allmählich geräumt werden - der Frühling naht. Aber aus den Wintervorräten lässt sich noch viel rausholen. Mehr als mancher denkt: Mein Kartoffel-Möhrentopf wird durch das frühlingshafte Grün aus Rübenköpfen erst so richtig gut! So geht's: Zwiebeln, Kartoffeln und Möhren schälen,...

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Kann man das noch essen oder soll das weg?


Schrumpelige Äpfel, schwarze Bananen: ein Fall für die Tonne? Nein, wirklich nicht. Äpfel, gerade Lageräpfel entfalten ihr Aroma erst, wenn sie altern, also eher etwas faltig statt rundum drall werden. Und Bananen schmecken erst so richtig gut, wenn ihre Schale sich schwarz verfärbt hat. Was draus machen? Ganz schnell ein Dessert:

Sämereien ganz scharf – Senf

Noch mal Samen, diesmal scharfe: Senfkörner. Die gibt es in Gelb (vom Weißen Senf, Sinapis alba) und in Braun (vom Schwarzen Senf, Sinapis nigra). Aus ihnen bereitet man Senf – was wär die Wurst nur ohne ihn? Da geb ich mal ganz schnell auch noch meinen Senf dazu. Ein Rezept.

Herzerl fürs Herzblatt

RisottoherzValentinstag. Was bekommt der Liebste? Ein Herz! Und weil Liebe bekanntlich durch den Magen geht, ein herziges Essen. Mit Herz gekocht, mit Herzblut (von der Roten Bete) gefärbt, als Herz angerichtet, mit Herzenswünschen serviert. Herzig, oder?

So entsteht ein Herz in rosarot:

Kraut schön würzig

Sauerkraut braucht Würze - schon wegen der vielen Ballaststoffe, die einerseits ja gut für die Verdauung sind, andererseits aber auch leider unangenehme Nebenwirkungen (Blähungen, Flatulenzen) erzeugen. Deshalb kommt traditionell Kümmel ans Kraut, weil der mit seinen ätherischen Ölen Magen und Darm beruhigt. Ich bin glücklich,...

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Tee aus Resten

„Leaf to Root – Gemüse essen vom Blatt bis zur Wurzel“, das Buch von Esther Kern, Sylvan Müller und Pascal Haag (erschienen im AT Verlag), hat mich tief beeindruckt. Das Pendant der Bewegung „Nose to Tail“, nur eben nicht rund um Fleisch, sondern um Gemüse. Obwohl ich selber immer schon versuche, möglichst alles von Gemüse und Obst zu verwerten, hat sich mir hier nochmals eine neue Welt eröffnet. Blätter vom Blumenkohl, Rotkohlstrünke, Bananenschalen – es ist unglaublich, was man alles verwerten kann. Und das dann auch noch schmeckt. 

Saftig, kernig, gut: Nuss-Bananen-Brot

NussbananenbrotBananen überreif? Noch Nüsse übrig? Dann sind die wichtigsten Zutaten für ein vollwertiges Brot schon beisammen. Ein herzhaftes und doch fein süßliches Nuss-Bananen-Brot! Perfekt, wenn noch etwas Thymian oder Bohnenkraut mit in den Teig wandern…

Wald im Teller

pilzbouillonPilzsaison beendet? Keineswegs, denn man findet durchaus welche – etwa Samtfußrüblinge oder Totentrompeten. Und wenn nicht, im Handel gibt es immer Champignons, Kräutersaitlinge oder Austernpilze. Damit lässt sich eine feine Suppe kochen. Und wie kommt jetzt noch der Wald ins Spiel? Ganz einfach, mit grünen Backerbsen, und die werden mit Grünem aus dem Wald gebacken.

Quitten ganz fein

quittenkompott-mascaponecremeDas braucht keine Worte, das Dessert – es spricht für sich, sobald man es kostet. Köstlich! Fruchtig-säuerliche Quitte verbindet sich mit samtig-süßer Mascarpone…

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