Pflanzen

Engelsgleich

Was da so funkelt, was da so flirrt! Engelsköpfchen - die Flügelfrüchte des Ahorn tragen diese liebevolle Bezeichnung. Wie gemacht für die Vorweihnachtszeit....

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Wogende Wellen im Wald

Wer durch den Wald streift, wird zumindest im südlichen Deutschland diesen Wellen, diesen Wogen, diesem See, diesem Meer begegnen – ohne nasse Füße zu bekommen. Was es damit auf sich hat?

Wertstoffe

Buchenlaub. Heutzutage eher als Abfall eingestuft. Vormals jedoch schieres Gold (oder Geld), das auf dem Boden liegt. Es wurde eingesammelt und als Einstreu im Stall benutzt, sogar für diesen Zweck gehandelt - so manche Familie verdiente sich ein gutes Zubrot damit. Kaum zu glauben. Noch...

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Ein Veilchen, das nicht aus den Alpen kommt

Es gilt als ein wenig altmodisch, das Alpenveilchen. Das für die Fensterbank, botanisch Cyclamen persicum. Es stammt weder aus den Alpen, noch aus Persien, wie sein botanischer Artzusatz vermuten ließe. Sieht es nicht aus wie eine Geisha aus dem Land der aufgehenden Sonne? Oder wie eine Märchenprinzessin im Seidenkleid aus 1001 Nacht? Wie aus kostbarem Porzellan kunstfertig erschaffen? Ich mag diese Kostbarkeiten unter den Zimmerpflanzen!

Ver(w)irrte Blüten

Goldglöckchen - Forsythien mitten im November. Sieht man nicht alle Tage. Aber soooo selten ist's dann doch wieder nicht. Ab und zu darf man, auch als Pflanze, schon mal ein wenig verwirrt sein und sich in der Blütezeit irren....

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Goldene Tage

Goldener Oktober? Nein, goldener November! Raus, raus an die Luft, ins Licht. Genießen und schwelgen im Gold der Bäume (bevor es herunter fällt). Und dazu ein Gedicht? Hier kommt eins:

Baum des Jahres 2012

Die Lärche! Soeben wurde sie von der Dr. Silvius Wodarz Stiftung gekürt. Sie hat es verdient - ist sie doch ein ganz besonderer Baum. Ich bin immer wieder aufs Neue von ihr fasziniert. Im Frühling, wenn ihr grünes Nadelkreid sprießt, im Herbst, wenn sie ganze...

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Eicheln satt!

„Bevor der Mensch die Eicheln den Säuen zum Fraß vorwarf, aß er sie selbst. … In Notzeiten erinnerten sich die Menschen immer wieder an die Eicheln. Diese wurden geröstet, gemahlen, mit Beeren gesüßt und als Eichelkaffee getrunken. In der Schweiz ordnete das Oberforstinspektoriat 1918 das Sammeln von Eicheln an. 475 Tonnen sollen zusammengekommen sein, die in mehreren Fabriken zu Kaffeeersatz verarbeitet wurden.“ So schreibt Gisula Tscharner in ihrem Buch „Hexentrank und Wiesenschmaus“ (AT Verlag, 2001).

Ach, rüttel mich!

Im Grimmschen Märchen Frau Holle kommen Goldmarie und später Pechmarie an einem Baum voller Äpfel vorbei. Der ruft ihnen zu: Ach, rüttel mich, schüttel mich, meine Äpfel sind alle miteinander reif!“ Goldmarie schüttelt, liest die Äpfel auf und legt sie alle zusammen – Pechmarie schert die Aufforderung nicht, es könnte ihr ja ein Apfel auf den Kopf fallen. Und was tun wir?

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