Pflanzen

Zaghaft beginnt’s

Und aus der Erde schauet nur Alleine noch Schneeglöckchen; So kalt ist noch die Flur, Es friert im weißen Röckchen. Theodor Storm  ...

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Überraschendes vom Radieschen

Frischen Radieschenbund beim Bauern gekauft. Rote Hypocotylknollen (bei Radieschen schwillt der Stängelabschnitt zwischen Wurzelansatz und den Keimblättern, das sog. Hypocotyl zum Speicherorgan an) gegessen. Grüne Blätter gewaschen. Kotyledonen (Keimblätter - deshalb auch Hypo-cotylknolle, d.h. Knolle unter den Kotyledonen) entdeckt und gestaunt: Die sehen aus wie...

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Alle reden übers Wetter

Mag der Winter auch noch so bitterkalt sein, es gibt welche, die das überhaupt nicht stört: Schneeglöckchen. Und das Schönste an ihnen - sie jammern nicht übers Wetter. Nur wir Menschen haben am Wetter immer etwas auszusetzen. Dabei, sind das nicht Traumtage? Herrlicher Schnee, klirrende...

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Nur noch eine Frage der Zeit

Hasel im SchneeDer Winter hat uns fest im Griff. Herrlich, dieser frische Pulverschnee. Ein Spaziergang an der kalten, reinen Luft tut mehr als gut. Der Schnee deckt alles weich zu, lässt alles hell erstrahlen, schluckt den Lärm. Und doch – der Frühling lässt sich nicht mehr aufhalten. Die Haselkätzchen stäuben schon, die Weidenkätzchen spitzen bereits die Fellöhrchen.

Die Hasel stäubt
„O, seht, vorbei ist des Winters Weh,
die Hasel streut Goldstaub auf den Schnee.“
Johannes Trojan

Und noch ein Gedicht:

Was gibt’s denn da zu sehen?

Bad Toelz KurparkIst es nicht merkwürdig? Da stehen ein paar Leute mit hochgereckten Köpfen und schauen angestrengt in die Höhe. Das wirkt unglaublich ansteckend, sofort richten auch andere ihre Augen himmelwärts. Was gibt es denn da Interessantes zu sehen?

Ebenso ansteckend ist Lachen. Kaum gluckst einer los, fallen andere mit ein. Und ansteckend sollen auch die Dinge sein, die ich bei den Tölzer Kräuterspaziergängen zeige, erzähle, be-greifen lasse, erschmecken lasse. Denn jeden Monat findet ab jetzt eine kleine Tour durch die schöne Natur von Bad Tölz statt. Freitag, den 8. Februar 2013 ist es erstmals so weit. Von 16 Uhr bis 17.30 Uhr.

Lichtmess bringt Licht

LichtmessHeute am 2. Februar ist Lichtmesstag. Für viele vergessen sind die Ursprünge und Gebräuche, ja der Tag selber. Ob nun aus altem keltischen Brauch heraus Imbolc, das Fest der Lichtbringerin Brigid, oder aus christlicher Sicht das Ende der Weihnachtszeit, nach alter bäuerlicher Tradition das Dienstbotenjahr endet oder man jetzt die Bauernregeln prüft, ob es noch lange Winter bleibt oder bald Frühling wird – in jedem Fall setzt dieser Tag ein Zeichen. Es ist Halbzeit zwischen Winteranfang und Frühlingsbeginn. Die Tage sind schon merklich länger geworden, das Licht kommt zurück. Licht! Man kann zu Lichtmess Kerzen weihen oder auf die Suche nach Lichtblumen gehen.

Lichtblumen? Ja, die gibt es. Überall.

Blume des Jahres 2013

Hepatica LeberbluemchenDas Leberblümchen! Hepatica nobilis – Familie Hahnenfußgewächse. Es ist zur Pflanze des Jahres gekürt, von der Stiftung Naturschutz Hamburg, besser bekannt als Loki Schmidt Stiftung. Damit wird nicht nur auf die streng unter Naturschutz (siehe auch Anlage 1 zur Bundesartenschutzverordnung) stehende Pflanzenart aufmerksam gemacht, sondern auch auf deren Lebensraum. Buchenwälder und Laubmischwälder, auf kalkreichen und humosen Böden.

Weil die Blüten vor den Blättern erscheinen, nennt man das Leberblümchen auch Tochter vor der Mutter. Blaues Märzblümchen und Himmelssternchen erklären sich von allein. Josefiblümerl – das beruht auf der Blütezeit rund um Josefi am 19. März. In Oberbayern heißt es auch Staudenguckerl – weil es aus den Stauden, aus dem Gebüsch hervorschaut.

Eisblumen

Eisblumen gehören zu einer aussterbenden Gattung. Grund genug, um ihnen ein kulinarisches Denkmal zu setzen - das aber mindestens ebenso vergänglich ist wie die Eisblumen selbst. Fast sind die Eisblumen vom Bild schneller verschwunden, als man sie bewundern kann. Das Rezept für die Eisblumen-Törtchen mit...

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Als die Buche für Christfreude sorgte

Und es begab sich zu einer Zeit, als es auf Weihnachten zuging, und alle Menschen einen Christbaum besorgten. Der wurde mit allerlei Zuckerwerk, Strohsternen und bunten Bändern aufgeputzt und mit Lichtern besteckt, um die Stube zu schmücken. Eine Fichte, eine Tanne, eine Kiefer sollte es sein, die mit ihren immergrünen Nadeln duftende Frische und hoffnungsfrohes Grün spendeten. Als Beweis dafür, dass das Leben immer weiter geht und man voller Zuversicht in die Zukunft blicken darf.

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