Pflanzen

Wurzeln: Erdverbunden

WurzelnDie Wurzel, das ist neben Blatt und Spross das dritte Grundorgan der Pflanzen. Niemals tragen sie Blätter, niemals werden sie grün. Wurzeln verankern die Gewächse im Boden, sind für die Wasser- und Nährstoffaufnahme zuständig und dienen der Speicherung. Bei vielen Arten wandeln sie dafür ihre Form, werden zur dicken Pfahlwurzel oder entwickeln sich zur Rübe bzw. Knolle. Diese werden vielfach als Gemüse kultiviert. Im allgemeinen Sprachgebrauch fasst man „Wurzeln“ zudem viel weiter als es der Botaniker je zugibt. Was unter der Erde wächst, gehört zum Wurzelreich, basta.

Die Wurzeln allen Seins

Wurzeln MathematikDie Wurzel oder Radix ist das Ergebnis des Wurzelziehens oder Radizierens. Die Wurzel aus vier ist zwei. Wer erinnert sich nicht an den Unterricht in der Schule? Um Wurzeln zu ziehen, muss man jedoch kein Mathematiker werden. Aber ein gewiefter Pflanzenfreund! Und letztlich darf man sich freuen, was die Natur so alles unter der Erde zu bieten hat.

Hochaktuell

Saefte„Wildgemüse in flüssiger Form enthalten alle Wertstoffe, die vom Körper mühelos aufgenommen werden, ohne den Verdauungsapparat im mindesten zu belasten.“ 

Gibt’s fast überall, aber kaum einer kennt’s

Foto: Helmholtz Zentrum München, Dr. Stephan Dräxl: Arabidopsis thaliana in hydroponischer Anzucht

Sensationell: Ackerschmalwand (Arabidopsis thaliana). Im Acker, im Garten, auf sandigen Randstreifen weithin verbreitet und überhaupt nicht selten, und doch nimmt kaum jemand Notiz von diesem Pflänzchen. Biologen, vor allem Genetiker, dafür umso mehr, aber im Labor. Nicht zuletzt auch das Helmholtz-Zentrum München. Von dort stammt das Foto, das in meinem neuen Bayern 1-Buch „77 Pflanzensensationen“ ein Kapitel schmückt (danke dafür!). Ein „Unkraut“ – aber was ist so sensationell daran?

Mal „wild“ backen?

SchlehenschaeumchenSo langsam darf man ans Backen für die Adventszeit denken. Vanillekipferl, Zimtsterne, Kokosmakronen? Wirklich immer gut – aber wie wäre es mal mit Bäckereien der wilden Art? Mit Wildkräutern und Wildfrüchten, mit eher ungewöhnlichen Zutaten? Schlehenschäumchen etwa, oder Wald- und Wiesen-Glück. Was, wer, wie, wo?

Herbstmode

... und schließlich tragen alle: Nude Look. Im Herbst steht in den Gärten die Stille, für die wir keine Zeit haben. Victor Aubertin (1870-1928)...

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