Garten

Der wachsende Adventskalender

Adventskalender sind doch etwas Wunderbares. Ich finde es nur schade, dass sie immer „abnehmen“, dass die Türchen zum Öffnen immer weniger werden, dass die Anzahl der Päckchen sinkt, dass die kleinen Leckereien verschwinden…

Also dachte ich mir, warum nicht einen Adventskalender ersinnen, der stetig „zunimmt“? Und der war flugs entwickelt. Ich habe in meinen Beständen gekruscht, gesucht und gefunden – einen wunderbaren Flechtkorb, der steht jetzt auf unserem Esszimmertisch. Noch ist nichts drin, aber ich werde ab dem 1. Dezember jeden Tag eine Kleinigkeit hinein geben. Einen Zapfen, eine vertrocknete Rose, eine abgeblühte Hortensienblüte, einen Tannenzweig, einen rotbackigen Apfel, eine Walnuss, ein Büschel Thymian, eine knorrige Wurzel, ein Stück schöne Rinde… Was immer ich so finde. Im Garten, beim Spazierengehen oder Wandern.

Schlehen für Feinschmecker

„Am Waldessaum“, ein lustiges Früchtequartett von Liesel Lauterborn, gehört für mich zu den schönsten Erinnerungen an meine Kinderzeit. Völlig fasziniert von den Zeichnungen wähnte ich mich als kleines Mädchen immer mitten unter den wilden Sträuchern, den Mund voller Köstlichkeiten frisch von den Zweigen gepflückt. Genau an diese seligen Glücksmomente fühlte ich mich erinnert, als ich das Schlehen-Gelee probierte…

Die etwas anderen Plätzchen

Plätzchenbacken, das ist eine besondere Leidenschaft von mir. Ich kann es gar nicht erwarten, all die vielen verheißungsvollen Rezepte in all den vielen bunten Zeitschriften zu studieren – und auszuprobieren. Nur leider kommen mir da irgendwie immer dieselben vor, alle Jahre wieder… Das scheint nicht nur mir so zu gehen, auch Claudia Schmidt schreibt auf ihrem Blog fool for food davon (Artikel im www.foolforfood.de). Schon aus diesem Grund habe ich angefangen, eigene Gebäcke zu kreieren. Und jetzt kommen neben Klassikern wie Vanillekipferln und Zimtsternen (die Rezepte sind Familienschätze) auch so außergewöhnliche Sorten wie Rosenkipferl oder Holunderblütensterne auf den Teller. Einige meiner eigenen Plätzchenrezepte gibt es jetzt in der Zeitschrift Wohnen und Garten (Ausgabe Dezember/2008). Geschmückt mit stimmungsvollen Bildern von Christa Brand. Danke, Christa, ohne Dich wären die Plätzchen nur halb so lecker!

Kraut und Rüben

Fleischkraut, Wirsing, Steckrüben, Herbstrüben, Bayerische Rüben, Schwarzwurzeln, Rote Bete – das ist das Gemüse, was uns jetzt vom Bauern frisch angeboten wird. Leider wissen viele Menschen gar nicht mehr, wie gut diese Gemüse schmecken. Und schon gar nicht, wie man sie in der Küche verarbeitet und mit ihnen kocht. Aber da kann geholfen werden!

Meine Gartentipps

Bauernregel: Im Oktober räum den Garten, denn willst du warten, kommt die Kälte und nimmt die Hälfte.

Passend zur Jahreszeit, wie sie die Natur vorgibt, und abgestimmt aufs Wetter erscheinen jede Woche meine Gartentipps in der Ratgeber-Rubrik „Garten“ vom Bayerischen Rundfunk. Außerdem: Tipp der Saison.

Wohl wahr!

Kann es etwas Schöneres geben als die Jahreszeiten eines Baumes? Ein Baum steht in Schönheit von Jahr zu Jahr und behält seine Anmut und Würde. Seine Geheimnisse sind mitten in ihm, und er erzählt nichts von Menschen und ihren vorübergehenden Erlebnissen. Wir lernen etwas, wenn...

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Chili-Mania

Gerade habe ich alle meine Chilipflanzen abgeerntet - im Gewächshaus (so eines besitze ich seit diesem Jahr!) sind sie dieses Jahr prächtig gewachsen. Und scharf! Echt höllisch, vor allem die Glocken-Chilis. Ich habe einen Teil süß-sauer eingelegt, für meine Chili-Freaks - die essen die wie...

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Lob den Äpfeln! Hoch die Tassen!

„Ach schüttle mich, schüttle mich, wir Äpfel sind alle miteinander reif!“ ruft der Apfelbaum aus dem Märchen „Frau Holle“ den Mädchen zu. Die eine hilft und wird als fleißiges Kind zur Goldmarie. Die andere befürchtet einen prasselnden Regen schwerer Früchte, geht vorbei und bereut es als Pechmarie. Ich fühle mich gerade verpflichtet wie Goldmarie. Aber nicht mal schütteln muss ich, bei mir regnet es ganz von selbst Äpfel – doch das Fallobst muss täglich gesammelt und verarbeitet werden. Und nun?

Avalon für Gartenfreaks

Ist Avalon das sagenhafte Apfelland, in dem Träume wahr werden, dann nenne ich Appeltern das fabelhafte Gartenland, in dem Träume geweckt werden. Das Avalon für Gartenfreaks liegt in Holland, auf dem sprichwörtlich (wie man ländliche Idylle fernab urbaner Hektik so schön bezeichnet) und auch sonst platten Land. Wer auch nur ein wenig Begeisterung fürs Gärtnern aufbringt,

der muss einfach mal dort gewesen sein.

Mal reinschauen? Hier, bitte schön.

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