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Das wilde Kräuterbuch
Wildes Kräuterbuch
Frisch und grün auf dem Tisch - das neue Buch von Renate Blaes und mir. Angefüllt mit vierzehn Fabeln über Wildpflanzen von Giersch bis Wiesenkerbel, dazu Beschreibungen und Bestimmungshilfen sowie vielerlei Rezepte. Nicht zu vergessen fantastische Fotos.

Softcover, 124 Seiten. ISBN 978-3-942641-02-9. € 24,95 inklusive Versandkosten innerhalb Deutschlands, bei Lieferung ins Ausland € 3,-- Portokosten zusätzlich.

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Gartentipps

letzte Änderung vom 04.09.2008

Äpfel pflücken - aber richtig

Die Pflückreife tritt 90-150 Tage nach der Blüte ein, je nach Sorte. Die Farbe des Apfels schlägt von Grün nach Gelb bis Rot um. Der Stiel wird braun, Stiel- und Blütenansatz liegen jetzt tief in der Frucht. Bei vielen Sorten bildet sich eine Wachsschicht auf den Früchten. Die Kerne sind dunkelbraun. Umfasst man den Apfel mit der ganzen Hand und kippt ihn hin und her oder dreht ihn leicht, muss er sich ohne großen Widerstand vom Zweig lösen. Die Bruchstelle des Stiels sieht glatt aus, nicht zerfasert.
Der optimale Zeitpunkt zum Pflücken ist erreicht, wenn alle diese Kriterien zusammen fallen. Bei zu früher Ernte werden Äpfel leicht stippig und schrumpeln. Warten man aber zu lange, werden überreife Äpfel im Lager schnell mehlig und verderben.

 

Pflanzen helfen Pflanzen

Dass Mischkultur viele Vorteile bringt, ist mittlerweile eine Binsenweisheit. Werden Möhren und Zwiebeln in enger Nachbarschaft angebaut, helfen sie sich gegenseitig und halten sich Schädlinge von Rüben und Zwiebeln fern. Die positiven Wirkungen von Pflanzen auf andere Gewächse gehen aber noch viel weiter. Wer die hilfreichen Beziehungen kennt, kann sie ganz gezielt zur Gesunderhaltung und Wachstumsförderung im Garten einsetzen – und spart damit viel Aufwand und Geld.

Beinwell für Rosen
Beinwell ist wunderbar zum Mulchen und Düngen von Rosen geeignet,
sie bleiben dadurch vital, blühen besonders üppig und haben mehr Widerstandskraft gegen Schädlinge und Pilzkrankheiten. Blätter breitet man unter Rosenbüschen aus, aus Kraut oder Wurzel bereitet man eine Brühe zu, mit der die Rosen gegossen werden.
Rezept Beinwellbrühe: Pro Rose 150 g frisches Kraut oder 50 g Beinwellwurzel (z.B. aus der Apotheke) mit 1 Liter kochendem Wasser überbrühen, ziehen lassen (nicht absieben!) und nach dem Erkalten rund um die Rose auf dem Boden verteilen. Die Beinwellreste noch leicht in die Erde einharken.

Beinwell

Lavendel gegen Blattläuse
Bereits vielfach bewährt hat sich das Übersprühen von Pflanzen mit einer Lavendelöl-Lösung, zur Vorbeugung ebenso wie zur Bekämpfung von Blattläusen und allen anderen saugenden Schädlingen.
Rezept: 1 Liter entkalktes oder Regenwasser, 10 Tropfen ätherisches Lavendelöl und 1 winziger Tropfen Spülmittel in der Sprühflasche mischen, kräftig verschütteln und auf die Pflanzen sprühen.

Brennnessel als Stärkungsmittel
Ein schlichter Tee aus Brennnesseln hält andere Pflanzen kräftig und stärkt deren Abwehrkräfte. Zugleich sorgt der Sud für kräftiges Wachstum und reiche Blüte.
Rezept: 150 g frisches, grob zerschnittenes oder 50 g getrocknetes Brennnesselkraut mit 1 Liter kochendem Wasser überbrühen, 10-15 Minuten ziehen lassen, abseihen und nach Erkalten über die Pflanzen sprühen.



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